Lenzburg
Präsidentin der Musikalischen Begegnungen: «Gewisse Konzerte sind fast ausverkauft»

Heute Samstag beginnen die Musikalischen Begegnungen in Lenzburg. Die neue Präsidentin erklärt, was sie noch erledigen muss und auf welches Konzert sie sich am meisten freut.

Janine Gloor
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Stefanie Jud ist die erste Präsidentin der Musikalischen Begegnungen.

Stefanie Jud ist die erste Präsidentin der Musikalischen Begegnungen.

Chris Iseli

Stefanie Jud ist die erste Präsidentin der Musikalischen Begegnungen Lenzburg (MBL) – und nicht mit Andreas Jud aus der musikalischen Leitung des Festivals verwandt. Die 42-jährige Lenzburgerin arbeitet bei Pro Juventute und will sich bei den MBL für eine breitere Finanzierung einsetzen.

Während der MBL mit dem Motto «Da capo al fine» finden vom 25. August bis 9. September an fünf Orten in Lenzburg sieben Konzerte statt.

Frau Jud, gab es noch viel zu tun in den letzten Wochen der Vorbereitung?

Stefanie Jud: Grundsätzlich schon. Aber zum Glück bin ich in ein funktionierendes Team eingestiegen, in dem jeder weiss, was zu tun ist. Wir mussten keine Nacht-und-Nebel-Übungen durchführen.

Haben Sie beim Programm mitgearbeitet?

Nein, das diesjährige Programm hat unsere musikalische Leitung schon bestimmt, bevor ich dazugestossen bin.

Freuen Sie sich auf ein bestimmtes Konzert besonders?

Als ehemalige Studentin der russischen Literatur freue ich mich besonders auf das Meisterkonzert Souvenir vom 7. September in der Stadtkirche, wo das klassische Ensemble Chaarts Werke georgischer Komponisten aus der späten Sowjetzeit inszenieren wird.

Wie ist der Vorverkauf der Tickets gelaufen?

Gewisse Konzerte sind fast ausverkauft, zum Beispiel die Vorführungen von Ruedi Häusermann am Wochenende. Für das Konzert «Zwischen Himmel und Hölle» in der Burghalde hat es ebenfalls nur noch wenige Tickets. Ich empfehle den Vorverkauf.

Programm unter www.mbl-lenzburg.ch