Beinwil am See

Präsident der Theatergesellschaft: «Die Operette ist einer der grössten Anlässe der Region»

Markus Bitterli ist Präsident der Theatergesellschaft Beinwil am See.

Markus Bitterli ist Präsident der Theatergesellschaft Beinwil am See.

Markus Bitterli spricht im Interview über die Bedeutung der Beinwiler Operette.

Markus Bitterli ist seit dem letzten Jahr Präsident der Theatergesellschaft Beinwil am See. Die 111. Produktion der Beinwiler ist die erste Operette Bitterlis in dieser Funktion. «Die Operette in Beinwil am See ist einer der grösseren Anlässe der Region Aargau-Süd und deshalb von grosser Bedeutung», sagt er.

Wie hat das Publikum auf die ersten Vorstellungen der Operette Gasparone reagiert?

Sehr positiv. Bei der Premiere kam es sogar zu Standing Ovations. Die Besucherinnen und Besucher waren von der frischen Inszenierung begeistert. «Sehr gelungen. Mitreissend. Eine musikalisch und regiemässig äusserst ansprechend umgesetzte Operette», waren die Kommentare.

Sind alle drei Aufführungen ausverkauft gewesen?

Wie üblich waren die ersten drei Aufführungen nicht ausverkauft. Dies hat im Wesentlichen mit zwei Faktoren zu tun. Einmal warten die Leute die Premiere ab und buchen dann aufgrund der Zeitungsberichte. Zudem begannen am letzten Wochenende in unserer Region die Skiferien.

Wie gut läuft der Vorverkauf von «Gasparone»?

Der Vorverkauf entwickelt sich prozentual im Rahmen der Vorjahre. Ich bin überzeugt, dass die positiven Reaktionen auf die ersten drei Vorstellungen und die laufenden Werbemassnahmen zu einem weiteren Anstieg der Buchungen führen werden.

Weshalb sollte man die Operette nicht verpassen?

Obwohl «Gasparone» 1884 geschrieben wurde, sind die behandelten Themen noch immer aktuell. Geht es doch um Liebe, Intrigen, Räuberei und Korruption. Unser Regisseur Raschid Kayrooz hat die Handlung ins Jahr 1947 verlegt, was uns erlaubt, einige moderne Effekte einzubauen. Das barocke Bühnenbild von Ueli Binggeli erlaubt eindrückliche Lichteffekte und hat die Zuschauerinnen und Zuschauer begeistert.

Die zeitlose Musik von Carl Millöcker und die gesangliche und schauspielerische Leistung der Solistinnen, Solisten und des Chors hat beim Publikum grossen Anklang gefunden. Im Gegensatz zu den üblichen Inszenierungen von «Gasparone» kommt bei uns die Figur des berüchtigten Banditen tatsächlich vor. In welcher Form, das möchte ich hier nicht verraten.

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