Beziehungsdelikt
Opfer von Messerstecherei arbeitet als Gefängiswärter

Der 57-jährige Mann, der sich am Samstagmorgen in einer Wohnung in Seengen mit seiner Partnerin einen Messer-Kampf lieferte, ist ein Sicherheitsbeamter der Justizvollzugsanstalt Lenzburg.

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Der Mann arbeitet in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg.

Der Mann arbeitet in der Justizvollzugsanstalt Lenzburg.

Peter M. Schulthess

Das ergaben Recherchen des Fernsehsenders Tele M1.

Die beiden Lebenspartner waren am Samstagmorgen mit Messer aufeinander losgegangen und mussten später von der Ambulanz mit Stichwunden ins Spital gefahren werden (wir berichteten).

Wie der Nachbar Curt Bürgi gegenüber dem Sender angibt, seien am Samstagmorgen viele Polizisten in zivil da gewesen. «Wir hatten selbst keinen Kontakt mit dem Paar und kennen sie auch nicht näher. Wir wissen aber, dass alle direkt betroffenen Nachbarn befragt wurden, so Bürgi.

Es habe keinerlei Anzeichen für eine solche Auseinandersetzung gegeben, meint die geschockte Myrta Brandenburg. Für sie sei es ein grosses Rätsel. «Ich habe die beiden erlebt. Das waren so liebe Leute.»

Warum sich die beiden eine blutige Auseinandersetzung mit Messern lieferten, ist noch unklar. Die Polizei konnte die beiden Lebenspartner noch nicht befragen.

Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eröffnete eine Untersuchung. (ldu)

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