Niederlenz
Offizieller Start der umfangreichen Hauptstrassensanierung

Zwar präsentiert sich das Dorfzentrum von Niederlenz schon seit einigen Tagen in einem neuen, lichten Gewand, doch der offizielle Startschuss der umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Hauptstrasse und am zentralen Dorfplatz erfolgte erst vorgestern Abend.

Fritz Thut
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Start zur Hauptstrassensanierung in Niederlenz
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Gemeinderat Thomas Hofstetter spricht zur Haupstrassensanierung in Niederlenz.
Ansprache von Gemeinderat Thomas Hofstetter
Im Aabach werden Röhren gesetzt.

Start zur Hauptstrassensanierung in Niederlenz

Fritz Thut

Der für das Projekt zuständige Gemeinderat Thomas Hofstetter wies zu Beginn des «symbolischen Baubeginns unseres Niederlenzer Jahrhundertbauwerks» auf die nach der Rodung zahlreicher Bäume entlang des Aabachs auf die «neue Offenheit» hin: Der «schöne Ortskern» sei nun «wieder zu erkennen» und verbinde die beiden Dorfteile.

50 Jahre lang geplant

In seinen Ausführungen kam Hofstetter auch auf die langwierige Vorbereitungszeit zu sprechen: «Bis zum heutigen Tag hat das Bauvorhaben eine über 50-jährige Vergangenheit hinter sich.» Unzählige Male sei das Projekt überarbeitet und hinausgeschoben worden. «Zum Glück», könne man rückblickend sagen.

Mit dem nun gestarteten Bauwerk bekommt Niederlenz einen gestalteten Strassenraum sowie einen neu konzipierten Dorfplatz. Für alle Verkehrsteilnehmer, speziell für die schwächsten, wird die Hauptstrassensanierung eine Verbesserung bringen. Auch auch der öffentliche Verkehr wird mit besseren Einmündungen profitieren.

Eindrückliche Zahlen

Das Niederlenzer Jahrhundertbauwerk wird in verschiedene Phasen aufgeteilt. Der Abschluss wird nach zweieinhalb- bis dreijähriger Bauzeit im Jahr 2015 erwartet. Eindrückliche Zahlen unterstreichen die Dimension: 18 000 Kubikmeter Aushub stehen 22 000 Kubikmeter Kies und Sand, sowie 1500 Kubikmeter Beton gegegenüber. 3800 Tonnen Strassenbelag werden verlegt und 100 Tonnen Granitblöcke werden gesetzt.

Die Gesamtkosten betragen 13 Millionen Franken, davon muss die Gemeinde Niederlenz einen Anteil von 7 Millionen beisteuern.