Möriken-Wildegg
Noch einen Schnappschuss fürs Fotialbum

Die Jungen und Mädchen am «WeissenUmzug» gehörten am Jugendfest zu den meist fotografierten – zu Recht.

Isabelle Schwab
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Jugendfest Möriken
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Jugendfest Möriken

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Die Augenbrauen sind kritisch zusammengezogen, der Blick konzentriert auf den Bildschirm des Smartphones gerichtet, dann auf die Strasse, dann wieder auf den Bildschirm. Suchend blickt der Mann auf die Strasse. Dann hellt sich sein Gesicht unvermittelt auf: «Hallo, hey, schau mal», ruft er, und winkt einem Mädchen mit bunten Blumen im Haar zu. Dessen Blick tastet die Menschenmenge ab, vielleicht unsicher, in welche Kamera es blicken soll. Dann winkt es fröhlich zurück.

Der Umzug bleibt stehen. Es war fast wie verhext, nicht – wie es eigentlich dem Motto des diesjährigen Jugendfestes entspräche – verzaubert. Dicke Wolken hingen am Samstag den ganzen Tag über am Himmel, zu Beginn des «Weissen Umzuges» regnete es gar. Doch statt eine willkommene Abkühlung zu bringen, wurde die Luft nur feuchter. So machte auch das Mädchen mit den blauen Blumen schnell kurzen Prozess mit ihrer Pelerine, zog sie zuerst zögerlich, dann immer bestimmter über den Kopf. Zum Glück war der Papa in der Nähe, um die Pelerine an sich zu nehmen. Einen Arm hatte er immer noch für sein Smartphone frei.