Lenzburg
Nicht auf Sparflamme: Neujahrsrede mit vielen Bildern und Musik

Regula Robin-Lüthi zog zum Jahresauftakt Ansprache und Musikprogramm gleich selber durch. Mit viel Herzblut erzählte sie aus ihrem Lebensalltag zwischen Familie und Beruf. Die musikalische Umrahmung bestritt die Akkordeonspielerin im Trio.

Ruth Steiner
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Regula Robin-Lüthi mit ihren Kindern Julie und Naël bringt Familie und Beruf unter einen Hut.Ruth Steiner

Regula Robin-Lüthi mit ihren Kindern Julie und Naël bringt Familie und Beruf unter einen Hut.Ruth Steiner

zVg

«Wie bringen Sie Ihre umfangreichen Aktivitäten im Alltag alle unter einen Hut?»

Grundsätzlich ist dies eine ganz banale Frage, die uns alle tagein und tagaus aufs Neue beschäftigt. Und doch hat sie Stadtammann Daniel Mosimann am Lenzburger Neujahrsempfang gestellt. Und zwar einer Frau, die nicht lange nach Antworten suchen musste. Einer Frau, die ihr Leben mit grosser Leidenschaft lebt.

Regula Robin-Lüthi ist Lehrerin, Familienfrau, Mutter von zwei Kindern, Joggerin und Akkordeonspielerin. Mit kurzweiligen Beispielen und ganz persönlichen Gedanken malte sie eindrückliche Bilder aus ihrem ausgefüllten Lebensalltag auf die Bühne im alten Gemeindesaal.

Kennt keine Langeweile

Wurde sie früher in der Stadt über ihre Herkunft identifiziert, so hiess es später: «Du bist doch diejenige, die mit dem Kinderwagen durch die Gegend joggt.» Bewegung und Musik scheinen wichtige Eckpfeiler ihres Lebensmusters zu sein.

Obwohl sie erst vor wenigen Jahren mit dem Akkordeonspielen angefangen hat, zog sie mutig auch die musikalische Umrahmung der Veranstaltung selber durch. Tatkräftig unterstützt von ihren beiden Vorbildern Ursula Cimino und Andrea Stocker.

Ein wichtiges Puzzleteil der viel beschäftigten Lenzburgerin scheint ihre Tätigkeit als Lehrerin zu sein. Wohl nicht von ungefähr hat sie diesen Aspekt an den Beginn ihrer Ausführungen gestellt.

So war es für die Erwachsenenwelt sicherlich interessant zu vernehmen, was die Schüler zum anstehenden Strukturwechsel in der Schulstube meinen: «Ich freue mich, dass wir der erste Jahrgang mit sechs Jahren Primarstufe sind. So bleiben wir noch ein Jahr lang die Ältesten im Schulhaus. In der Oberstufe wären wir wieder die Jüngsten», zitierte Robin eine 5. Klässlerin.

Wachstumsfrage steht im Zentrum

Stadtammann Mosimann wies in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr noch einmal auf die wichtigsten Ereignisse hin: Die Abstimmung über den Knoten Neuhof, das 20. Gauklerfestival und die Bewilligung des Widmiparks gehören dazu.

«2014 werden wir uns mit der Frage beschäftigen müssen: Wie viel Wachstum verträgt unsere Region und unsere Stadt?» Dies, so Mosimann, gehe alle etwas an und könne nicht allein vom Stadtrat beantwortet werden.