Lenzburg
Neuer Stadtammann wünscht sich eine mitdenkende Bevölkerung

«Ich fühle mich privilegiert und freue mich darauf, diese spannende Arbeit für Stadt und Gemeinschaft leisten zu dürfen.» Mit diesen Worten trat Daniel Mosimann als neuer Lenzburger Stadtammann am Neujahrsempfang erstmals öffentlich auf.

Heiner Halder
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Daniel Mosimann bei seiner Rede zum Start ins neue Jahr. HH

Daniel Mosimann bei seiner Rede zum Start ins neue Jahr. HH

Statt ein detailliertes Regierungsprogramm zu präsentieren, appellierte er an die zahlreichen Zuhörer, angesichts überdurchschnittlichen Wachstums von Bevölkerung, Siedlungsraum und Mobilität innovative und unkonventionelle Lösungen mitzutragen. «Mitreden, Mitgestalten und Mitbestimmen sind wichtige Standbeine der Demokratie. Ich wünsche mir eine aktive, lebendige, mitdenkende Lenzburger Bevölkerung.» Denn «die beste Art, die Zukunft vorherzusagen, ist – sie zu erschaffen!»

«Wer hohe Türme baut ...»

«Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen»; Architekt André Meier zitierte als Zweitredner mit diesem Satz den Komponisten Anton Bruckner. Er schafft neuen Siedlungsraum in der Widmi, ist also am Zukunftsbild der Stadt massgeblich beteiligt. Die Metapher gilt auch fürs Leben: Familie, Bildung, Freizeit, Erfahrung, Gesundheit und Emotionen bilden eine gute Basis für den «Ich-Turm».

Für die Stadt gilt das Leitbild: «Förderung von Wirtschaft und Bildung, Schaffung und Erhalt von attraktivem Lebensraum, kulturellem Leben und naturnahem Erholungsgebiet, die Stadt als Ort mit hoher Lebensqualität für Jung und Alt.» Das gilt gelebt und gepflegt zu werden. Die musikalische Umrahmung des Neujahrsempfanges im alten Gemeindesaal besorgten fulminant die 15-jährige Cellistin Julia Sterki, begleitet von Vater Peter Sterki am Flügel.

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