Hunzenschwil

Neue Schilder für A1-Anschluss – aber Fahrer sind nicht ganz zufrieden

Die neuen Signale hängen erst seit wenigen Tagen.

Die neuen Signale hängen erst seit wenigen Tagen.

Zwar hängen neue Signale an der Ausfahrt des Autobahnzubringers T5 in Hunzenschwil. Über zwei Neuerungen sind Leser nicht glücklich: Sie betreffen die Beschriftung einer Signaltafel sowie die Änderung von Fahrer, die von Rupperswil her kommen.

Die umgestaltete Ausfahrt-Situation der Aaretalstrasse (Autobahnzubringer T5) bei Hunzenschwil sorgt für Diskussionen – auch noch, nachdem vor wenigen Tagen die neue Signalisation angebracht wurde.

Im Zuge einer «Sofortmassnahme» war eine zusätzliche dritte Einspurstrecke gebaut worden. Die von Aarau herkommenden Fahrzeuge haben nun die Wahl zwischen der Ausfahrtsspur «Zürich/Bern» rechts, «Hunzenschwil» in der Mitte und «Rupperswil» links. Das passt nicht allen: «Die mittlere Spur müsste entsprechend dem Hauptverkehrsstrom mit Seetal-Lenzburg bezeichnet werden», schreibt ein Leser auf aargauerzeitung.ch. «Der Verkehrsstrom über die T5 nach Hunzenschwil ist unbedeutend.»

So fahren Sie auf die A1 Richtung Bern.

So fahren Sie auf die A1 Richtung Bern.

Dass «Lenzburg» auf der Signaltafel über der Ausfahrt fehlt, hat aber einen guten Grund, wie Mathias Blaser, Projektleiter beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU), ausführt. «Neu werden Automobilisten mit dem Ziel ‹Lenzburg› nicht mehr über den Autobahnanschluss Aarau-Ost geführt, sondern an der Ausfahrt der T5 vorbei zum Kreisel Hobrüti und dann zum Knoten Talhard beim Jumbo». So könnten der Autobahnanschluss Aarau-Ost sowie die Knoten Hauptstrasse (Moor) und Schoren verkehrstechnisch entlastet werden. Zudem sei das Seetal keine Ortschaft – und «Täler werden mit der Strassensignalisation nicht beschriftet».

So fahren Sie Richtung Lenzburg-Seetal.

So fahren Sie Richtung Lenzburg-Seetal.

Auch über eine andere Neuerung sind die Verkehrsteilnehmer nicht glücklich. So schrieb ein weiterer Leser auf aargauerzeitung.ch: «Für die Fahrzeuge, die von Rupperswil kommen, ist die ganze Umgestaltung eine Verschlechterung. Vor allem wer Richtung Bern möchte, muss sich nun vor der dämlichen Insel zwischen Einfahrt Bern und Zürich noch irgendwie reinquetschen.»

Mit diesem Umstand müssen die Autofahrer aber leben. «Die Verflechtung von Rupperswil auf die A1 besteht auch in Zukunft», sagt Mathias Blaser vom BVU. Die neue Rechtsabbiegespur habe zum Ziel, die Verkehrsströme bereits auf der T5 zu entflechten und nicht mehr wie bis anhin auch auf der Seetalstrasse zwischen der Ausfahrt T5 und der Einfahrt A1 Richtung Bern. Im Zusammenhang mit der umgesetzten Sofortmassnahme seien an diesem Knoten keine weiteren baulichen Anpassungen geplant. «Wann und ob ein Ausbau der A1 oder ein Umbau des Autobahnanschlusses Aarau-Ost geplant ist, wird zurzeit politisch diskutiert.»

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