Geschichten-Wettbewerb

Nebst den Preisen lockt eine Kissenschlacht-Party

Literaturhaus-Leiterin Bettina Spoerri freut sich auf die nächste Kissenschlacht.

Literaturhaus-Leiterin Bettina Spoerri freut sich auf die nächste Kissenschlacht.

Zum fünften Mal schon wird der Geschichtenwettbewerb für Aargauer Primarschüler durchgeführt. Diesmal heisst das Thema «von weit her». Höhepunkt der Preisverleihung im März wird eine Kissenschlacht sein.

Schon über 2000 Geschichten haben Aargauer Kinder bei den ersten vier Austragungen des Schreibwettbewerbs «Kissenschlacht» erfunden. Allein beim letzten Mal vor zwei Jahren waren es über 800 Einsendungen. Nun geht der vom Aargauer Literaturhaus organisierte Wettbewerb in die fünfte Runde. Einsendeschluss ist der 31. Januar.

Diesmal heisst das Thema «von weit her». Die Geschichte kann auf einer wahren Begebenheit basieren oder frei erfunden sein. Vielleicht ist sie lustig, vielleicht traurig, Hauptsache, man liest sie gerne – und sie handelt von etwas oder jemandem von weit her. Sie kann von Hand oder mit dem Computer geschrieben sein, muss aber ganz ohne fremde Hilfe entstehen. Der Text soll in Deutsch verfasst und nur so lang sein, dass er sich in höchstens drei Minuten vorlesen lässt. Mitmachen können alle Aargauer Kinder von der ersten bis zur fünften Klasse.

Kissenschlacht inklusive

Die eingereichten Geschichten werden von einer Fachjury bewertet. Die Texte von Unter- und Mittelstufe werden getrennt beurteilt, die besten Geschichten jeder Kategorie ausgezeichnet. Alle schreibenden Kinder sind zum legendären «Kissenschlacht»-Fest am 9. März bei Möbel Pfister in Suhr eingeladen. Dort werden die Siegertexte öffentlich präsentiert – aber nicht nur: Höhepunkt der Preisverleihung ist die Kissenschlacht, und die ist durchaus wörtlich zu verstehen, wenn im Möbelhaus die Ausstellungsfläche leergeräumt wird und die Kissen fliegen. Die Preisträger erhalten einen Möbelgutschein und dürfen ausserdem an einer Schreibwerkstatt im Aargauer Literaturhaus teilnehmen.

Bettina Spoerri, seit Oktober 2013 Leiterin des Literaturhauses, hat das beliebte Schreibförderungsprojekt gerne fortgesetzt: «Wir freuen uns über die Möglichkeit, so viele Kinder zum Schreiben anzuregen.» Jede einzelne Geschichte sei speziell und mit viel Hingabe und Liebe geschrieben. Manchmal würden die Texte von den Kindern auch noch illustriert. «Das berührt mich jedes Mal.»

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