Dürrenäsch
Nach Rücktritt fast wieder gewählt: «Dürrenäscher sind wohl zufrieden mit mir»

Nach über 20 Jahren im Dürrenäscher Gemeinderat stellte sich Hansjörg Hintermann am Sonntag nicht mehr zur Wahl als Gemeinderat und Gemeindeammann. Trotzdem wäre er fast gewählt worden.

Pascal Meier
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Fast-Gemeindeamman wider Willen: Hansjörg Hintermann

Fast-Gemeindeamman wider Willen: Hansjörg Hintermann

Er wolle einer neuen Kraft Platz machen, teilte Hansjörg Hintermann im Sommer mit. Doch fast wäre er vorgestern wieder in den Gemeinderat von Dürrenäsch gewählt worden, wo nach dem ersten Wahlgang immer noch ein Sitz vakant ist: Stolze 170 Stimmen erhielt der eigentlich abtretende Gemeindeammann – und verpasste damit das absolute Mehr von 176 für die Neu- bzw. Wiederwahl in den Gemeinderat um nur gerade sechs Stimmen.

Herr Hintermann, Gratulation zur Fast-Wiederwahl. Hat Sie das Ergebnis überrascht?

Hansjörg Hintermann: Ein Resultat wie dieses ist schon ungewöhnlich, wenn man nicht mehr antritt. Ich empfinde die 170 Stimmen als Genugtuung: Viele Dürrenäscher sind mit meiner Amtsführung offenbar zufrieden. Sonst hätten sie mich wohl kaum auf den Stimmzettel
geschrieben.

Ihnen haben nur sechs Stimmen zur Wahl gefehlt. Hätten Sie diese angenommen?

Nein. Sonst hätte ich mich nicht entschieden, das Amt abzugeben. Es gab in Dürrenäsch auch Stimmen, die sagen, es sei langsam Zeit für einen Wechsel. Diese Chance will ich der Gemeinde geben.

Haben Sie nach der Wahl viele
Reaktionen erhalten?

Da ich in den Ferien weile, hatte ich wenig Kontakt nach Hause.

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