Lenzburg
Nach der ALA: Bis Mittwochabend sind Zelte, Tribüne und Rüebli weg

Was monatelang geplant wurde, verschwindet in nur wenigen Tagen: Seit Montag bauen dutzende Helfer die Aargauische Landwirtschaftliche Ausstellung (ALA) in Lenzburg ab. Bis Mittwochabend soll von dieser nichts mehr zu sehen sein.

Pascal Meier
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Gestern Montag wurden unter anderem die Festzelte abgebaut.

Gestern Montag wurden unter anderem die Festzelte abgebaut.

Emanuel Freudiger

Dass die Aargauer Bauern kräftig anpacken können, haben sie am Wochenende an der Aargauischen Landwirtschaftlichen Ausstellung (ALA) in der Lenzburger Schützenmatte einmal mehr eindrücklich bewiesen. Die ALA ging am Sonntagabend mit rund 40 000 Besuchern zu Ende.

Auch wenn der Mist damit geführt ist: Die Landwirte lassen einander auch am Tag danach nicht hängen. Am Montagmorgen standen bereits wieder dutzende Bauern nach getaner Stallarbeit auf dem Lenzburger Festplatz, um die Ausstellung abzuräumen. Der Zeitplan des Rückbaus zeigt sich sportlich: «Bis Mittwochabend ist alles weg», sagt OK-Präsident Fredi Siegrist, der wie viele Helfer am Wochenende wenig geschlafen hatte. «Die Müdigkeit macht einem zu schaffen, doch wir ziehen das jetzt noch durch.»

Begonnen hatte der Abbau der ALA schon am Sonntagabend. Bereits wenige Minuten nach dem offiziellen Ende um 18 Uhr bauten die Aussteller ihre Stände ab. Ein Heer an Helfern räumte zudem all das weg, was Mensch und Tier während vier Tagen hinterlassen hatte: Kehricht und gehörig viel Mist. Die «Überhöckler», die sich am Abend noch in den Beizen tummelten, störten dabei nicht. Und auch die Organisatoren fanden kurz Zeit, den Erfolg zu feiern. «Ein Feierabendbier hat noch dringelegen», sagt Fredi Siegrist. Richtig gefeiert werde jedoch später.

40'000 Aargauer besuchten die ALA.
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40'000 Aargauer besuchten die ALA.
40'000 Aargauer besuchten die ALA.
40'000 Aargauer besuchten die ALA.

40'000 Aargauer besuchten die ALA.

Emanuel Freudiger

Nachdem nun rund 80 Helfer am Montag einen grossen Teil der Festzelte abgebaut haben, sind heute unter anderem Tribüne und Strohturm an der Reihe. Am Mittwoch stehen dann diverse Detailarbeiten auf dem Programm; so müssen Erdlöcher geschlossen, Hallen geputzt und Wiesen gesäubert werden. Bereits abgeerntet wurde übrigens das 2,5 Hektaren grosse Feld mit über 30 Gemüsesorten und anderen Kulturen.

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