Möbelunternehmer Roger Märki baut Eventhalle

In Hallwil liegt das Baugesuch für ein Gewerbehaus an der Seetalstrasse auf. Der reine Bau soll 3,2 Mio. Fr. kosten.

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Auf der Parzelle 773 neben der Seetalstrasse stehen die Profile für den Neubau.

Auf der Parzelle 773 neben der Seetalstrasse stehen die Profile für den Neubau.

Bild: Michael Küng

Der Möbelunternehmer Roger Märki (Seengen) will an der Seetalstrasse in Hallwil ein Gewerbehaus erstellen. Das entsprechende Baugesuch liegt bis am 19. Mai auf. Gemäss Baugesuchsmappe betragen die reinen Baukosten (ohne Land) 3,154 Millionen Franken. Nicht alltäglich ist die geplante Dachform: Es soll ein Sheddach geben. «Das Dach ermöglicht eine optimale Belüftung und Belichtung der hallenartigen Struktur und erzeugt einen lebendigen in sich homogenen Gebäudecharakter, welcher sich dezent in die Umgebungsbebauung einfügt», schreibt der Architekt im Erläuterungsbericht, der dem Bau­gesuch beiliegt.

Das Projekt ist umweltfreundlich konzipiert. Es sind lediglich zehn Parkplätze geplant. Geheizt werden soll mittels Pelletheizung, auf dem Sheddach gibt es eine Photovoltaikanlage. Der Bau wird aus Stahlbeton sein, die Fassade aus Metall.

Ausstellungs- und Eventhalle im Erdgeschoss

Zur Nutzung steht in den Bau­gesuchsunterlagen: «Die Bauherrschaft beabsichtigt den Bau eines privaten Gewerbehauses. Das Untergeschoss dient als Tiefgarage, das Erdgeschoss als Ausstellungs- und Eventhalle. Es handelt sich nicht um Verkaufs-, Ausstellungs- oder Werkstatträumlichkeiten im gewerblichen Sinn.»

Und weiter: «Das Obergeschoss ist als Event- und Bürofläche konzipiert. Langfristig soll das Gebäude die Nutzungsflexibilität zur Trennung von Erd- und Obergeschoss bewahren. Denkbar ist dann eine reine Büro- oder Wohnnutzung im Obergeschoss. Die Reserven der anrechenbaren Geschossfläche lassen die Ergänzung der Geschossdecke im Bereich des Luftraums über EG zu.»

Die automobile Erschlies­sung soll über die Gemeindestrasse Breiten erfolgen. Das Grundstück liegt gemäss Bau- und Nutzungsordnung in der Wohn- und Gewerbezone. Für die Wohn- und Gewerbezone gilt eine Ausnützungsziffer von 0,6. Diese wird mit dem Projekt nicht ganz erreicht (0,54). (uhg)