Möriken
Mit neuem Fahrzeug schneller und sicherer zum Einsatz

Im Rahmen ihres Feuerwehrtages weihte die Feuerwehr Chestenberg ihr neues Atemschutzfahrzeug ein. Die Neuerwerbung ist ein Mercedes-Benz Sprinter 519 CDI mit Allradantrieb und Automatikgetriebe und wurde von der Firma Brändle AG geliefert.

Hanny Dorer
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 Der mit Spannung erwartete TCS-Helikopter setzt auf der Wiese neben dem Feuerwehrlokal zur Landung an
8 Bilder
 Viele nutzten die Gelegenheit, einen Helikopter einmal aus der Nähe zu betrachten
 Mit Interesse sahen die Kinder zu, wie ein „Verletzter“ beatmet und eine Herzmassage durchgeführt wird
 Eine Fahrt mit der Autodrehleiter war nicht nur für die Kinder ein Vergnügen
Feuerwehrtag der Feuerwehr Chestenberg in Möriken
 Lieferant Peter Brändle, Pfarrer Martin Kuse, Jürg Link (Gemeinderat Niederlenz), Hans-Jürg Reinhart (Gemeindeammann Möriken-Wildegg), Ferdinand Weiss (Vizeammann Holderbank),
 Staunend beobachteten die Zuschauer was geschieht, wenn man Wasser auf brennendes Öl giesst
 Feuerwehrleute zeigen, wie man mit einem kleinen Handfeuerlöscher einen brennenden Tannenbaum rasch unter Kontrolle bringt

Der mit Spannung erwartete TCS-Helikopter setzt auf der Wiese neben dem Feuerwehrlokal zur Landung an

Hanny Dorer

Wenn sich am Samstagnachmittag aller Augen gegen den Himmel richteten, war dies nicht in Erwartung eines Gewitters. Vielmehr wurde mit Spannung der TCS-Helikopter erwartet, der neben der Autodrehleiter der Regiofeuerwehr Lenzburg und einer Ambulanz eine der Attraktionen am Feuerwehrfest der Feuerwehr Chestenberg war. Im Mittelpunkt stand aber natürlich das neue Atemschutzfahrzeug, zu dessen feierlicher Einweihung die Bevölkerung zahlreich erschienen war.

Die Neuerwerbung ist ein Mercedes-Benz Sprinter 519 CDI mit Allradantrieb und Automatikgetriebe und wurde von der Firma Brändle AG geliefert. «Der Allradantrieb ist nötig, damit wir auch im Winter das Schloss oder den Chernenberg erreichen», erklärt Kommandant Guido Reijnen. Dank dem neuen Fahrzeug ist der Atemschutz im Ernstfall schneller einsatzbereit, da sich die Feuerwehrleute bereits auf der Anfahrt ausrüsten können. Ausserdem ist darin alles nötige Atemschutzmaterial untergebracht. Die Kosten für das Fahrzeug belaufen sich auf 160000 Franken, dazu kommen rund 15000 Franken für das Material.

«Ich trage drei Hüte», schmunzelte der reformierte Ortspfarrer Martin Kuse, der den Segen über die Mannschaft der Feuerwehr Chestenberg sprach. «Ich bin Pfarrer, Angehöriger der Feuerwehr und Mitglied des Care-Teams Aargau», löste er das Rätsel der drei Hüte auf.

Nach der Einweihungszeremonie bestand das neue Fahrzeug im Rahmen einer Atemschutz-Vorführung sozusagen seine Feuertaufe. Auf eindrückliche Weise wurde sodann vorgeführt, wie man mit Handfeuerlöscher einen brennenden Christbaum und mit der Löschdecke einen Fritteusenbrand bekämpft. Nicht wenige Zuschauer deckten sich anschliessend mit Rauchmeldern, Löschdecken und Handfeuerlöschern ein.

Für die Kinder viel interessanter waren Kübelspritze, Hüpfburg, der Verkaufsstand von Miniatur-Feuerwehrfahrzeugen oder gar eine Fahrt mit der Autodrehleiter in luftige Höhe. «Super, das Dorf einmal von oben zu sehen», fanden auch die Erwachsenen, die sich das Vergnügen ebenfalls nicht entgehen liessen.