Wachstum

Meilenstein für das Turbo-Staufen: Mit dieser Familie hatte die Gemeinde etwas zu feiern

Vor rund zwei Monaten zogen die Einwohner 3999 bis 4001 nach Staufen: (von links) Björn Thewes, Jakob Thewes, Berkenda Frrokaj mit Gemeindeammann Otto Moser und der stellvertretenden Gemeindeschreiberin Anja Amweg.

Vor rund zwei Monaten zogen die Einwohner 3999 bis 4001 nach Staufen: (von links) Björn Thewes, Jakob Thewes, Berkenda Frrokaj mit Gemeindeammann Otto Moser und der stellvertretenden Gemeindeschreiberin Anja Amweg.

Die am stärksten wachsende Gemeinde im Aargau feierte ihren 4000. Einwohner. Die Arzt-Familie lebt im Esterli-Flöösch.

Wer von der kleinen Familie der 4000. Einwohner in Staufen wurde, entschied das Erfassungssystem der Gemeindekanzlei. So wurde Björn Thewes (42) zum 3999. Einwohner, seine Partnerin Berkenda Frrokaj (32) zur 4000. und der gemeinsame Sohn Jakob (15 Monate) ist der 4001. Einwohner von Staufen.

Die Gemeinde feierte ihre neuen Einwohner 3999 bis 4001 mit einem Apéro in kleiner Runde. Da hatte Gemeindeammann Otto Moser dann auch die Möglichkeit, die Familie zu fragen, wieso es sie von Sursee LU nach Staufen verschlagen habe. «Das ist eigentlich meine Schuld», sagt Berkenda Frrokaj lachend. Sie habe in Dottikon gewohnt, ihr Partner Björn Thewes in Sursee, er war als Arzt im Spital in Luzern tätig.

Staufen sei gut gelegen, da Frrokajs Familie in der Nähe wohne und so ab und an auch auf Jakob aufpassen könne. Auch Björn Thewes ist die Gegend nicht unbekannt, so wohnte der Deutsche früher in Buchs und arbeitete in der Klinik Barmelweid. Heute ist der Arzt in einer privaten Hausarztpraxis.

Ein Bauernhof samt Tieren für Jakob

Das Paar wohnt mit Sohn Jakob in einem Block im Neubau-Quartier ­Esterli-Flöösch. Dort gefällt es ihnen ausgesprochen gut, wie Björn Thewes sagt: «Hier wohnen viele junge Familien mit Kindern, es ist also immer etwas los.» Auch Berkenda Frrokaj ist froh, dass Sohn Jakob schon einige Spielkumpanen gefunden hat.

In wenigen Monaten bekommt die Familie Zuwachs, Berkenda Frrokaj erwartet das zweite Kind. Die Gemeinde Staufen hat für die junge Familie zum feierlichen Anlass einige Geschenke organisiert. «Wir möchten es ja nicht nur bei den trockenen Worten bleiben lassen», erklärte Gemeindeammann Otto Moser und überreichte der 4000. Einwohnerin Berkenda Frrokaj einen grossen Blumenstrauss.

Doch auch die restlichen Familienmitglieder gingen nicht leer aus. Für das Paar gab es einen Gutschein vom Staufner Restaurant Linde. Und für Jakob einen Bauernhof samt Tieren aus Holz von Trauffer Holzspielwaren. «Als Zeichen für den dörflichen Charakter, den Staufen immer noch hat», erklärte Otto Moser. Besonders Jakob hatte an dem Geschenk viel Freude und teilte sein neues Geschenk mit den Anwesenden.

Moser erwartet Stagnation bei 4300 bis 4500 Einwohnern

Es ist noch nicht lange her, dass Staufen den 3000. Einwohner feiern durfte. Auch damals sei es eine junge Familie gewesen, die frisch in die Gemeinde zugezogen sei, sagt Otto Moser. Ihn freue es immer wieder, wenn er sehe, wie belebt die Quartiere sind. Mit einem 5000. Staufner ist derweil in den nächsten Jahren nicht zu rechnen.

Staufen habe nur noch kleine Baulandreserven, Projekte wie das grosse Esterli-Flöösch-Quartier werde es also nicht mehr geben. Staufen ist in den vergangenen Jahren stets stark gewachsen, er erwarte jedoch, dass sich die Bevölkerungszahl bei ungefähr 4300 bis 4500 Einwohnern einpendeln werde, sagt Moser.

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