Dürrenäsch: Heftige Diskussion um Mehrzweckhalle

Im vergangenen Jahr war ein nahezu identisches Projekt für eine neue Mehrzweckhalle abgewiesen worden. Und auch heute gibt es heftige Diskussionen um das 10 Millionenprojekt. Die Mehrzweckhalle ist vorgesehen als Ersatz für die sanierungsbedürftige Turnhalle und umfasst weitere Räume für Schule und Vereine. Die Debatte ist noch im Gange. Anwesend sind 217 von 880 Stimmberechtigten.

Beinwil am See: Kredit Häsigasse wird zurückgewiesen

Die 136 (von total 2203) Stimmberechtigten genehmigten einen Bruttokredit von über 260'000 Franken für einen dreijährigen Probebetrieb für die offene Jugendarbeit zusammen mit Birrwil. Der Kredit von 820'000 Franken für die Sanierung/Neugestaltung der Häsigasse zwischen Löwenplatz und Gemeindehaus wurde abgelehnt und anstelle ein Planungskredit von 120'000 Franken gesprochen. Im Bereich Abwasser wurde die Sanierung im Gebiet Vorstattstrasse Ost mit Nachführung des Leitungskatasters gutgeheissen. Das Budget 2015 basiert auf dem bisherigen Steuerfuss von 105 Prozent.

Birrwil: Ja zu Jugendarbeit und teurem Wasser

Die Birrwiler sagten Ja zur Jugendarbeit für 12- bis 16-Jährige. Das gemeinsame Projekt mit Beinwil am See sieht einen dreijährigen Probebetrieb vor. Für eine Verbindungsleitung zwischen den Wassernetzen Birrwil und Beinwil am See wurde ein Kredit von 395'000 Franken gesprochen. Um die Wasserrechnung im Lot zu halten, wurde der Verdoppelung der Grundgebühren zugestimmt. Die 82 anwesenden von total 831 Stimmberechtigten genehmigten im Weiteren das Budget mit einem stabilen Steuerfuss von 95 Prozent und die Einbürgerung einer Kroatin und ihrer zwei Kinder.

Egliswil: 70 000 Franken für Schulraumpläne

Um den benötigten zusätzlichen Schulraumbedarf zu projektieren, bewilligten die Stimmberechtigten (anwesend waren 74 von total 991) einen Kredit von 70 000 Franken. Im Vordergrund steht dabei die bessere Ausnutzung bestehender Gebäude. Der Zeitraum der Realisierung wird bewusst offengelassen. Weiter genehmigt wurden 25 000 Franken für die Informatik der Gemeindeverwaltung, rund 75'000 Franken für die Bestandesaufnahme der Strassenbeleuchtung, der Beitritt zur Repol Lenzburg und das Budget mit einem stabilen Steuerfuss von 115 Prozent.

Hallwil: Ja zu Feuerwehrauto und Repol Lenzburg

Nachdem die südlichen Nachbarn diese Woche dem Kauf eines Tanklöschfahrzeugs für die Feuerwehr Boniswil-Hallwil zugestimmt hatten, genehmigten auch die Hallwiler ihren Anteil von rund 195'000 Franken. Die Stimmberechtigten (anwesend waren 45 von total 540) hiessen auch die andern Anträge des Gemeinderates gut, so die Auflösung der Regionalpolizei Seetal und den Beitritt zur Repol Lenzburg sowie den Kredit von fast 30'000 Franken für ein generelles Wasserversorgungsprojekt. Das Budget für das nächste Jahr basiert auf einem stabilen Steuerfuss von 117 Prozent.

Leutwil: Beitritt zur Repol Lenzburg

Als letzte Gemeinde im Kanton tritt Leutwil einer Regionalpolizei bei. Dem Anschluss an die Repol Lenzburg wurde zugestimmt. Bislang hatte man die «Leistungen für die Gewährung der lokalen Sicherheit» bei der Kantonspolizei eingekauft. Mit dem Wechsel verspricht man sich neben langfristigen Einsparungen eine höhere Polizeipräsenz im Dorf. Die anwesenden 70 (von total 570) Stimmberechtigten genehmigten auch die andern Anträge des Gemeinderates, darunter das Budget 2015 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 117 Prozent und die Verlegung einer Wasserleitung.

Niederlenz: Schulraumprojekt kommt voran

Mit der Schaffung von neuem Schulraum auf dem bestehenden Schulareal kann nun gestartet werden. An der Gemeindeversammlung wurde am Freitagabend ein Projektierungs- und Planungskredit von 450'000 Franken gutgeheissen. Ebenso bewilligt wurden die Gemeindebeiträge an die Anschaffung eines Verkehrsabteilungsfahrzeugs und eines Tanklöschfahrzeugs für die Regionale Feuerwehr Chestenberg. Die 112 Anwesenden (von 2554 Stimmberechtigten) stimmten auch den übrigen Traktanden zu inklusive des Budgets 2015 mit einem unveränderten Steuerfuss von 120 Prozent.

Schafisheim: Der Steuerfuss steigt um vier Prozent

Die Stimmbürger (anwesend waren 188 von 1908) haben dem Verkauf von 439 m2 Land an die Coop Genossenschaft im Zusammenhang mit der Parzellierung im Bereich Industriestrasse zugestimmt. Der Preis pro m2 beträgt 380 Franken. Das ist das Resultat der in der Juni-Gmeind vom Souverän geforderten Nachverhandlungen. Bewilligt wurde auch ein Verpflichtungskredit von 345'600 Franken für den Ausbau des Grundwasserpumpwerks Länzert. Fünf Anträgen um Aufnahme ins Gemeindebürgerrecht wurde stattgegeben. Das Budget 2015 sieht einen um vier auf 102 Prozent erhöhten Steuersatz vor.