Lenzburg

Mega-Baustelle beim Autobahnzubringer: Auch Velorouten sind betroffen

Die Arbeiten an der Mega-Baustelle beim Autobahnzubringer Lenzburg haben im März begonnen.

Die Arbeiten an der Mega-Baustelle beim Autobahnzubringer Lenzburg haben im März begonnen.

Wegen der Bauarbeiten beim A1-Zubringer in Lenzburg wird der Veloweg während der zweiten Bauphase ins Bünztal umgeleitet. Bauphase 1 mit der Spange Hornerfeld und allen Provisorien dauert noch bis Ende August 2018.

Die Bauarbeiten auf der Grossbaustelle des A1-Zubringers in Lenzburg kommen gut voran. «Die Schüttungen der Fundationsschichten der Spange Hornerfeld und des Provisoriums nördlich der Hendschikerstrasse sind weitgehend abgeschlossen», sagt Armin Rauchenstein, Projektleiter beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt.

Aufgrund des trockenen Wetters im April und Mai konnten die Erdarbeiten wie geplant ausgeführt werden. «Auch archäologische Funde wurden nur am Rand angetroffen und haben nicht zu Verzögerungen geführt», sagt Rauchenstein. Bauphase 1 mit der Spange Hornerfeld und allen Provisorien sei bereits weit fortgeschritten und dauere noch bis Ende August 2018.

Die Bauarbeiten finden derzeit noch weitestgehend ausserhalb der bestehenden Verkehrswege und ohne massive Einschränkungen und Behinderungen statt. «Dies zeigt sich auch bei den Rückmeldungen», sagt Rauchenstein. Die meisten Anfragen hätten die Radwege während der Bauphase betroffen. Die Radwege werden jedoch durch die Bauarbeiten nicht beeinträchtigt: «Während der gesamten Bauzeit werden alle Radwegverbindungen aufrechterhalten. Ab der zweiten Bauphase wird der Radverkehr wie auch der motorisierte Individualverkehr jedoch teilweise umgeleitet.»

Betroffen ist hauptsächlich die Radverbindung vom und ins Bünztal. Heute führt der Veloweg auf der Nordseite entlang der Hendschikerstrasse. Aufgrund der engen Platzverhältnisse muss während der ganzen Bauphase 2 (bis Ende 2020) die Hendschikerstrasse inklusive des bestehenden Radweges zwischen der Hero und dem Parkhaus der Berufsschule gesperrt werden. «Neben der Baugrube für den Tunnelbau bleibt zu wenig Platz, um einen Radweg zu führen», sagt Rauchenstein.

Der Radverkehr von und ins Bünztal nach Othmarsingen wird im Bauzustand via Wedekindrain, Steinbrüchli- und Bühlweg umgeleitet. Die Umleitungen werden signalisiert. «Für den Endzustand werden durchgängige Radwege für die Verbindungen Richtung Hendschiken und Wohlen sowie am Kreisel Horner eine sichere Querungsmöglichkeit erstellt», sagt der Projektleiter. Zusammen mit dem Folgeprojekt im Horner werde so die Lücke im kantonalen Radwegnetz geschlossen.

Der Radverkehr von und nach Othmarsingen wird während der ganzen Bauzeit über die bestehende Route via Othmarsingerstrasse fahren können. Nur im Bereich der Gexibrücke wird sich die Querungssituation ändern: Mit der Spange Hornerfeld wird die Radführung bei der Gexibrücke angepasst. «Im Bauzustand wird aufgrund der Umleitung und des hohen Verkehrsaufkommens auf der Spange südlich der Gexibrücke eine Lichtsignalanlage für ein gefahrloses Queren der Spange installiert», sagt Rauchenstein.

Im Endzustand werden Velofahrer, die von Lenzburg nach Othmarsingen fahren, die neue Kantonsstrasse auf der nördlichen Seite der Gexibrücke beim Kreisel überqueren. Ende Juni 2018 beginnen die Arbeiten im Brauereiweg, in der Gexi- und in der Othmarsingerstrasse. Ab September 2018 wird die Umleitung infolge der Sperrung der Hendschikerstrasse für den Tunnelbau in Betrieb genommen. Es sei mit Einschränkungen und Behinderungen zu rechnen, teilt das Departement Bau, Verkehr und Umwelt mit.

Meistgesehen

Artboard 1