Der Award wird seit 2007 jährlich von der European Society of Criminology (ESC) verliehen. Die Gesellschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die kriminologische Forschung und Ausbildung in akademischen Institutionen sowie den fachwissenschaftlichen Austausch zu fördern.

Für den Entscheid der Jury sprachen laut Mitteilung Killias' Engagement, eine europäische Gesellschaft für Kriminologie zu schaffen. Zu einem wohlverdienten Preisträger machten den Strafrechtler aber auch seine zahlreichen europäischen und internationalen Forschungsprojekte, sein vergleichender Ansatz sowie seine Beiträge zu Strafen und zur Drogenpolitik.

Martin Killias wurde 2006 als Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminologie an die Universität Zürich berufen. Den European Criminology Award kann er während der ESC-Konferenz Anfang September in Budapest in Empfang nehmen.