Eröffnung
London? Zürich? Nein, Lenzburg! – die Brasserie Barracuda bringt städtisches Flair

Mit einem rauschenden Fest wurde gestern Abend die Brasserie Barracuda eröffnet. Entsteht im neuen Quartier «Im Lenz» hinter dem Banhof ein neues In-Lokal?

Ruth Steiner
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Städtisches Flair für Lenzburg: Die Eröffnung der Brasserie Barracuda
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Unter dem Sheddach der ehemaligen Hero ist jetzt das «Barracuda.»
Realit-Chef Philipp Gloor mit Partnerin Isabella Fringer.
Realit-Chef Philipp Gloor mit Partnerin Isabella Fringer.
Unter dem Sheddach der ehemaligen Hero ist jetzt das «Barracuda.»
Eröffnung Brasserie Barracuda Eröffnung Brasserie Barracuda, Lenzburg, 16. Juni 2017.

Städtisches Flair für Lenzburg: Die Eröffnung der Brasserie Barracuda

Alex Spichale

London? Zürich? – Nein. Lenzburg. Die gestern Abend eröffnete Brasserie Barracuda verleiht Lenzburg einen Hauch Grossstadtflair. Das ist zumindest das Ziel der Trinamo AG, der Betreiberin des Neuankömmlings in der Lenzburger Gastroszene.

Im Lokal und auf der Terrasse eine Menschentraube, plaudernd, das Cüpli oder ein Weinglas in der einen Hand, ein Häppchen in der andern. Unter den Gästen viel Lokalprominenz. Zu ihnen gehört der ehemalige «Ochsen»-Wirt Hanspeter Schatzmann. Er ist begeistert von der Grosszügigkeit des Lokals. «Meine Freunde Markus Roth und Werner Schlegel werden einen guten Job machen», ist er überzeugt. Markus Roth hat sich vor seinem Ausstieg im «Hirschen» in der Rathausgasse in die GaultMillau-Gilde gekocht, Werner Schlegel über 30 Jahre im Boniswiler «Seeblick» gewirtet.

Auch Stadtammann Daniel Mosimann ist bei der Eröffnung angetan vom Lokal. «Der Raum ist geradezu geschaffen für diese Brasserie. Ich wünsche mir, dass das ‹Barracuda› bei der Lenzburger Bevölkerung ankommt.» Und: «Der Name von Geschäftsführer Markus Roth ist Garant für gute Qualität.» Realit-Geschäftsführer Philipp Gloor schliesst sich dem Begeisterungsreigen an. «Die Lokalität ist einzigartig. Sie kommt erfrischend anders daher. Man kann der Trinamo zu diesem Wurf nur gratulieren.» Die Realit AG ist Verwalterin verschiedener Liegenschaften «Im Lenz».

Des Lobes voll war bei der gestrigen Eröffnungsfeier auch Trinamo-Verwaltungsratspräsident Otto Wertli. «Es ist eine grossartige Arbeit geleistet worden hier. Ich ziehe den Hut vor allen Mitarbeitenden unserer Institution, den Handwerkern und Planern. Das Ergebnis ist einfach nur toll.» Viele der Arbeiten, die hier geleistet worden seien, hätten die Teilnehmer ausgeführt, die den Wiedereinstieg in den ersten Arbeitsmarkt suchten. Die Trinamo AG ist in der Arbeitsintegration tätig und Betreiberin des neuen Lokals (siehe Text rechte Spalte). Mitten unter der feiernden Gästeschar ein sichtlich zufriedener Reto Schaffer. Er leitet die Non-Profit-Organisation Trinamo seit neun Jahren.

«Es ist uns gelungen, dem ‹Barracuda› das Flair der Grossstadt London einzuhauchen.» Und mit einem leichten Zucken um die Mundwinkel ergänzt er: «Wir finden, Lenzburg dürfte durchaus etwas städtischer sein. Das ‹Barracuda› wird der Stadt guttun.» Wer gestern Abend die Cüpli-Sause vor Ort persönlich erleben durfte, glaubt Reto Schaffer aufs Wort. Zumindest das Quartier «Im Lenz» ist seit gestern noch ein Stückchen urbaner geworden. Ab heute ist das «Barracuda für das Publikum offen.