Kriminalität
Libyscher Asylbewerber nach einem Einbruch in Lenzburg verhaftet

Eine Verletzung wurde einem Einbrecher zum Verhängnis. Der 18-jährige Asylbewerber aus Libyen hatte sich Ende Juli bei einem Einbruch geschnitten. Weil er sich darauf im Spital behandeln liess, konnte die Polizei ihn schnappen.

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Polizei schnappt Einbrecher, weil er sich im Spital verarzten liess. (Symbolbild)

Polizei schnappt Einbrecher, weil er sich im Spital verarzten liess. (Symbolbild)

Dan Race - Fotolia

Bei einem Einbruch am 30. Juli in ein Lenzburger Einfamilienhaus wurde Schmuck im Wert von einigen hundert Franken gestohlen. Ein Einbrecher verletzte sich dabei und hinterliess Blutspuren am Tatort. Am gleichen Tag liess sich ein 18-jähriger Asylbewerber im Notfall des Kantonsspitals Aarau behandeln. Der Libyer gab an, seine erlittenen Schnittverletzungen würden von einer Auseinandersetzung stammen.

Für die medizinische Versorgung musste er stationär aufgenommen werden. Zwischenzeitlich wurde der junge Asylbewerber aufgrund der gewonnen Erkenntnisse durch die Kantonspolizei Aargau festgenommen und befragt. Die Staatsanwaltschaft Lenzburg-Aarau eröffnete eine Strafuntersuchung wegen Einbruchdiebstahls. Das Zwangsmassnahmengericht gab dem Antrag auf Untersuchungshaft für drei Monaten statt. Der 18-Jährige hat den Einbruch inzwischen gestanden. (az)

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