Seon
Letzte «Lothar»-Bäume an der Seetalbahn gefällt

Im Gebiet Kleiner Breitenrain wurden am Montag die letzten Bäume gefällt, die im Nachgang zum Orkan Lothar noch eine Gefahr, hier speziell für die Bahnstrecke, darstellten.

Von Fritz Thut
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Die bereits liegende Roteiche und die mit Drahtseilen gesicherte Buche wurden gestern in Seon als letzte «Lothar»-Bäume an Seetalstrasse und Seetalbahn aus Sicherheitsgründen gefällt. Fritz Thut

Die bereits liegende Roteiche und die mit Drahtseilen gesicherte Buche wurden gestern in Seon als letzte «Lothar»-Bäume an Seetalstrasse und Seetalbahn aus Sicherheitsgründen gefällt. Fritz Thut

Am Dorfausgang von Seon Richtung Lenzburg wurden am Montagmorgen eine Roteiche und eine Buche gefällt. Die beiden Bäume hatten auf dem Endmoränenhügel 1999 zwar den von vielen als Jahrhundertsturm bezeichneten «Lothar» überstanden, bargen aber mit ihrer isolierten Lage immer noch ein kleines Gefahrenpotenzial.

Die Sicherheitsholzerei im Gebiet Kleiner Breitenrain erfolgte auf Wunsch der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB).

Während laut Marcel Hablützel, dem Leiter der Forstbetriebe Region Seon, weiter nördlich 15 Bäume im Gefahrenbereich ohne spezielle Vorkehrungen gefällt werden konnten, war nun bei der Fällung der letzten beiden Bäume ein Sicherheitsexperte der SBB zugegen und zudem wurde die Seetalstrasse kurzfristig gesperrt.

Doch mit einer doppelten Sicherung durch starke Drahtseile versehen, fielen die beiden Bäume fachgerecht von der Strasse weg, wobei bei der exakten Zeit gleichwohl auf den Fahrplan der Seetalbahn Rücksicht genommen wurde.