Erstklässler in Bulgarien dürfen sich im Sommer eine Auszeit von sagenhaften 16 Wochen nehmen. Davon können die Schweizer Schüler nur träumen – allen voran die Lenzburger. Sie haben mit vier Wochen nämlich am wenigsten Sommerferien in der Schweiz. Doch damit nicht genug: Sie bilden im europaweiten Vergleich auch das absolute Schlusslicht, wie der Vergleich Eurydice zeigt.

Schon im Aargau ist Lenzburg ein Spezialfall. Wegen des alljährlichen Jugendfests starten die Schüler dort später in die Sommerferien. Das Fest wird jeweils eine Woche nach dem Aarauer Maienzug durchgeführt.

Unter dem Strich gibts aber auch für die Lenzburger 13 Wochen Schulferien im Jahr. «Was sie im Sommer weniger haben, kriegen sie dafür im Herbst dazu, sagt Schulleiter Emil Klaus gegenüber «20 Minuten». Man wolle die Schüler ja nicht schikanieren. (ldu)