«Ich bin auf dem Weg nach Zürich zur Arbeit. Seit zweieinhalb Jahren bin ich für die Tamedia tätig, als Leiter HR Services. Ich pendle jeden Tag zwischen Lenzburg und Zürich. Im Zug beginne ich oftmals schon zu arbeiten: beantworte E-Mails, erledige Telefonate. Zwischendurch lese ich aber auch mal einfach die Pendlerzeitung. Anstatt das Trämli zu nehmen, gehe ich in Zürich zu Fuss vom Hauptbahnhof zum Stauffacher – Bewegung tut gut.

Grundsätzlich bin ich morgens früh auf den Beinen und sitze um 8 Uhr am Schreibtisch. Ursprünglich habe ich eine Handwerkslehre als Werkzeugbauer absolviert; das entspricht der heutigen Lehre als Polymechaniker. Danach war ich für einige Jahre als Polizist bei der Kantonspolizei. Und dann bin ich ins Personalwesen gerutscht. Nun arbeite ich seit 18 Jahren in diesem Bereich.

Ich habe schon in Biel und Lausanne gearbeitet und bevor ich bei der Tamedia begonnen habe, war ich für die Zürich-Versicherung tätig. Ich pendle seit 20 Jahren jeden Tag zur Arbeit. Ich finde die SBB sensationell. Bedenkt man das Verkehrsaufkommen im heutigen Bahnverkehr, kommt es selten vor, dass Züge Verspätung haben oder ganz ausfallen. Natürlich gibt gewisse Züge, die sehr voll sind, aber im Grossen und Ganzen sind wir verwöhnt in der Schweiz.

Nach Zürich zu ziehen kann ich mir nicht vorstellen. Ich bin in Aarau aufgewachsen und lebe seit 15 Jahre in Lenzburg. Meine Frau kommt von hier. Lenzburg ist eine Stadt mit Charme. Sie ist nicht zu gross und nicht zu klein – sie hat die perfekte Grösse. Besonders die Gastrokultur ist hervorzuheben. Es hat viele sehr gute Restaurants auf kleinem Raum. Zudem hat Lenzburg auch kulturell viel zu bieten: das Gauklerfestival, das Freischarenmanöver oder das Jugendfest, um nur einige zu nennen.» (KBW)