Nikin
Mit Mützen ist das Aargauer Modelabel enorm erfolgreich – was dies mit 1,4 Millionen Bäumen zu tun hat

Vor fünf Jahren wurde das Startup-Modelabel Nikin gegründet. Mittlerweile hat sich das Lenzburger Unternehmen etabliert. Zum Geburtstag gibt es eine limitierte Jubiläums-Edition.

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Die beiden Gründer Nicholas Hänny (links) und Robin Gnehm feiern den 5. Geburtstag.

Die beiden Gründer Nicholas Hänny (links) und Robin Gnehm feiern den 5. Geburtstag.

Archivbild: Fabio Baranzini

Im Herbst 2016 gründeten die beiden Aargauer Nicholas Hänny und Robin Gnehm das Modelabel Nikin. Was mit dem Verkauf von Beanies (Mützen) begann, ist mittlerweile ein Online-Shop für Bekleidung und Accessoires, mit Fokus auf nachhaltigen Kleiderkonsum. Fünf Jahre später sagt Hänny, CEO des mehrfach ausgezeichneten Start-ups, rückblickend: «Niemals hätten wir uns erträumen können, in fünf Jahren so viel zu erreichen.»

Das besondere an Nikin: Für jedes verkaufte Produkt wird ein Baum gepflanzt. Als ehemalige Pfadfinder fühle man sich mit der Natur verbunden, schreiben die Gründer in einer Mitteilung zu ihrem Unternehmensgeburtstag. «Wir möchten die Welt Schritt für Schritt ein bisschen grüner machen – oder eben ‹Tree by Tree›», sagt Hänny.

Mit dieser Idee ist Nikin zwar nicht die einzigen auf dem weltweiten Modemarkt. Allerdings scheint diese Art von nachhaltigem Kleiderkonsum gefragt: Nachdem im Dezember bereits die Millionengrenze geknackt wurde, sollen es mittlerweile fast 1,4 Millionen Bäume sein, die Nikin gemeinsam mit der Partnerorganisation One Tree Planted gepflanzt hat. Dies entspreche einer Fläche, die siebenmal so gross wie Lenzburg sei, heisst es in der Mitteilung.

Zum 5. Geburtstag gibt es eine limitierte Auflage mit speziellem Logo.

Zum 5. Geburtstag gibt es eine limitierte Auflage mit speziellem Logo.

Zvg/Nikin

Zum fünfjährigen Jubiläum bringt Nikin nun eine Limited Edition raus, die das erste Logo ziert. Es entspreche dem ersten Entwurf, den Gnehm damals auf eine Serviette gezeichnet habe. Inspiriert von einem Sprachaufenthalt in Kanada sei die Idee des schlanken, hochgewachsenen Tannenbaums entstanden. Man sei noch lange nicht am Ziel angekommen, sagt Hänny, «aber wir sind mächtig stolz darauf, was wir alles schon erreicht haben.» (phh)

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