Es ist eine gute Nachricht für alle Lenzburger. Doch im Güsel-Paradies sind sie wegen der gestern vom Stadtrat angekündigten Gebühren-Reduktion für die Abfallentsorgung noch nicht angekommen. Sie müssen künftig einfach etwa gleich viel bezahlen wie die Bewohner von Aarau – und das trotz der Preissenkung um etwa 25 Prozent. Der wichtigste Kehrichtsack, der 35 Liter fasst, bleibt sogar noch teurer als in der Kantonshauptstadt: Die Differenz ist mit 8 Rappen allerdings klein (Fr. 2.20 statt Fr. 2.12). Die 17-Liter-Marke kostet in Lenzburg ab Januar 2019 neu Fr. 1.25 statt Fr. 1.65 (Aarau aktuell Fr. 1.39). Die 60-Liter-Marke gibts für Fr. 3.50 statt Fr. 4.65 (Aarau aktuell Fr. 3.30), die 110-Liter-Marke für Fr. 5.25 statt 7 Franken (Aarau Fr. 5.70). Zum Vergleich: Im steuergünstigen Meisterschwanden kostet der 17-Liter-Sack 80 Rappen, der 35-Liter-Sack Fr. 1.40.

Neben der Senkung der Abfallgebühren kündigte der Stadtrat Lenzburg auch eine Reduktion der Kanalisationsgebühren an. «Um beachtliche 50 Prozent», wie er schreibt. Die Anschlussgebühren pro Quadratmeter Wohnbauten kosten neu 30 statt 60 Franken. Die Benützungsgebühren sinken in der Kategorie Wohn- und Gewerbebauten von 144 auf 72 Franken. «Der Stadtrat ist erfreut, auch mit den Gebührenreduktionen im Abfall- und Kanalisationsbereich die Standortattraktivität der Stadt weiter zu erhöhen», so die Lenzburger. (uhg)