Lenzburg
Lenzburg: Pflegeheim gibt sich modernes Erscheinungsbild

In der «Oberen Mühle» in Lenzburg stehen Änderungen an: Neue Rechtsform, neues Logo, neues Infoblatt, neues Haus.

Barbara Vogt
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Vereinspräsidentin Heidi Berner, Vizepräsident Markus Briner (links) und der stellvertretende Zentrumsleiter Claudio Pinetti freuen sich über das neue Heimlogo. ba

Vereinspräsidentin Heidi Berner, Vizepräsident Markus Briner (links) und der stellvertretende Zentrumsleiter Claudio Pinetti freuen sich über das neue Heimlogo. ba

Aargauer Zeitung

Das Alterszentrum Obere Mühle gründet zwei Tochtergesellschaften: die Alterszentrum Obere Mühle AG sowie die Obere Mühle Alterswohnungen AG. Die Stadt Lenzburg beteiligt sich mit 23 Prozent an der einen, und mit 20 Prozent an der anderen, dies hat der Einwohnerrat am letzten Donnerstag beschlossen.

Mit der neuen Rechtsform gibt sich das Alterszentrum ein neues Erscheinungsbild. So verschwindet das bisherige Logo mit dem markanten Mühlerad von Briefköpfen und vom Gebäude. Dafür erscheint ein stilisiertes Mühlerad, das je nach Farbe für die verschiedenen Zentrumsangebote in Erscheinung tritt. Das Viertelrad im Grundlogo ist blau, das war bereits vorher der Fall, und laut Heidi Berner, Präsidentin des Vereins für Alterswohnheime der Gemeinde Lenzburg, «eine Hommage an Lenzburg».

Natürlich ist das neue Logo auch am Gebäude ersichtlich. Allerdings nur für kurze Zeit und provisorisch aufgeklebt. Denn die Planung für das erweiterte Heim ist fortgeschritten: Ende 2011 soll aus dem Siegerprojekt «ottimofiore» des Architekturwettbewerbs ein Bauprojekt hervorgehen.

Die Verantwortlichen bemühen sich, über das Millionenprojekt zu orientieren. Dies geschieht übers Internet (www.obere-muehle.ch) und mittels einem neuen Infoblatt, das alle vier bis sechs Wochen erscheint. «Bei einem solchen Grossprojekt entstehen Ängste und Unsicherheit», so Berner. «Je besser wir informieren, desto weniger Widerstand gibt es.»

Generalversammlung im Juni

Am 22. Juni findet die Generalversammlung des Vereins für Alterswohnheime statt. Sie befindet unter anderem über den Jahresbericht 2010, der bereits mit dem neuem Logo daherkommt. Präsidentin Heidi Berner schreibt von einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Dank einer Bettenauslastung von nahezu 100 Prozent schliesst die Rechnung mit einem Jahresgewinn von 80 000 Franken.

2010 war für das Alterszentrum ein hektisches Jahr, einerseits wegen des 50-Jahr-Jubiläums, andererseits wegen des Neubauprojekts. Die neue Pflegefinanzierung hielt die Verantwortlichen ebenfalls auf Trab, die vorläufige Konsequenz: eine Erhöhung der Betreuungspauschale von 15 auf 38 Franken per März 2011. Im Jahresbericht sind 739 Vereinsmitglieder aufgeführt, 2009 waren es noch deren 794. Der Mitgliederverlust ist nicht etwa darauf zurückzuführen, dass dem Verein die Leute davon laufen, sondern dass die Mitgliederliste überarbeitet worden ist.