Gemeindeverband

Lebensraum Lenzburg Seetal: Markus Schenk soll regionales Marketing forcieren

Markus Schenk ist ab 1. Juni 2020 neuer Standortförderer des Lebensraum Lenzburg Seetal (LLS).

Markus Schenk ist ab 1. Juni 2020 neuer Standortförderer des Lebensraum Lenzburg Seetal (LLS).

Der frühere Leiter des Aarauer Standortmarketings wird Standortförderer im Lebensraum Lenzburg Seetal.

Nach dem überraschenden Abgang von Mani Sokoll im vergangenen August war der Posten ein Dreivier­teljahr lang verwaist gewesen. Jetzt hat der Gemeindeverband Lebensraum Lenzburg Seetal (LLS) den neuen Standortförderer vorgestellt: Es ist der 50-jährige Markus Schenk aus Aarau. Der Tourismus- und Kommunikationsfachmann mit Weiterbildung im Stadt- und Regionalmanagement tritt seinen neuen Job per 1. Juni an. Schenk war unter anderem Leiter Marketing, PR und Dienste beim Schweizerischen Roten Kreuz und Tourismusdirektor von Sedrun Disentis Tourismus. In der Region ist er kein Unbekannter: Von 2008 bis 2011 leitete er das Standortmarketing der Stadt Aarau.

Bei seiner Vorstellung erklärte Markus Schenk, er sei eine dienstleistungsorientierte Persönlichkeit und fühle sich sowohl im Verbandsmanagement als auch im Standortmarketing wohl. Seine bisherigen Erfahrungen sowie jene aus dem Tourismus will er nun in seine neue Aufgabe einbringen. Diese besteht darin, die im Gemeindeverband Lebensraum Lenzburg Seetal zusammengeschlossenen 26 Gemeinden als Lebens-, Wirtschafts- und Erholungsraum im Dreieck zwischen Aarau, Brugg und Baden besser zu positionieren.

Nach einer zweijährigen Pilotphase hatte der LLS vor Jahresfrist beschlossen, die Standortförderung weiterzuführen. Die Finanzierung des 60-Prozent-Pensums hatte jedoch einiges Kopfzerbrechen bereitet. Für die Gemeindeammänner war damals eine Erhöhung der Gemeindebeiträge nicht in Frage gekommen. Und die regionale Wirtschaft war erst zu Zugeständnissen bereit, als ihr mehr Mitsprache, sprich einen Sitz im Ausschuss, eingeräumt wurde. Bei der Evaluation des neuen Standortförderers ist im Auswahlgremium ein Wirtschaftsvertreter dabei gewesen. Laut LLS-Geschäftsführer Jörg Kyburz sind auf die Ausschreibung 28 Bewerbungen eingegangen. Der neue Standortförderer wird Stellvertreter des LLS-Geschäftsführers.

In der Absicht, die Standortförderung in Zukunft stärker zu gewichten, hat der LLS im vergangenen Jahr seine Organisationsstrukturen angepasst. Ein Beirat ersetzt die Kerngruppe Standortförderung und im Ausschuss hat ein Vertreter der Wirtschaft Einsitz genommen. «Die Positionierung der Region als einzigartige Schloss- und Genussregion mit grosser Wettbewerbsfähigkeit (arbeiten), Attraktivität (wohnen) und als lebenswerter Erholungsraum wird unserer Region klare Konturen geben», schreibt der Gemeindeverband im Geschäftsbericht. Die bestehende Zusammenarbeit mit den Nachbarverbänden im Aargau und der Idee Seetal wird weitergeführt. (str)

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