Schafisheim
Kunstwerke werden für guten Zweck versteigert

Der bekannte Künstler Paul Gugelmann versteigert für die Rudolf-Steiner-Schule eines seiner Kunstwerke. Wer sich das Werk ansehen und verdeckt Gebote abgeben will, hat dazu in der zweitägigen Ausstellung Gelegenheit.

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Paul Gugelmann zeigt eines seiner Werk.

Paul Gugelmann zeigt eines seiner Werk.

zvg

Am 24. und 25. November findet an der Rudolf-Steiner-Schule Aargau zum zweiten Mal die Ausstellung und Auktion «Kunst im Neubau» statt. Unter der Mitwirkung des Auktionshauses Schuler in Zürich werden Werke von 26 Künstlerinnen und Künstlern ausgestellt und für einen guten Zweck versteigert.

Der Reinerlös kommt der Rudolf Steiner Schule zugute. Diese gemeinnützige Organisation unterrichtet Kinder von der Vorschule bis zur zehnten Klasse mit ihrem eigenständigen, pädagogischen Konzept nach den Grundsätzen Rudolf Steiners.

«Ich finde diese Schule gut», sagt Paul Gugelmann. Der international renommierte Künstler hat für die Ausstellung und Auktion eine poetische Maschine geschaffen. «Alle Vögel sind schon da», nennt er das Bäumchen, auf dessen Ästen Vögel sitzen. Es setzt sich durch Drehen an der Kurbel in Bewegung.

Die Werke sind nicht käuflich

Gugelmann hat bereits Preise aus aller Welt gewonnen und ein eigenes Museum in seinem Geburtsort Schönenwerd eröffnet. Dennoch ist er standhaft geblieben: «Meine Maschinen sind unverkäuflich», sagt Gugelmann. In Privatbesitz gäbe es nur wenige seiner Werke und diese seien Geschenke gewesen.

Angefangen hatte Gugelmanns Leidenschaft mit einer Dampfmaschine, die er für seinen Sohn konstruiert hatte. «Das ist jetzt schon 50 Jahre her», erzählt Gugelmann. Gelebt habe er von seinem Beruf als Chefcréateur für Schuhe von Bally. Seine Maschinen habe er aus Freude gemacht, manchmal mit einem kritischen Blick auf die Welt, aber immer mit Humor.

Mindestgebot von 4000 Franken

Mit seiner neusten Maschine will Gugelmann nun die Rudolf-Steiner-Schule unterstützen. «Ich will etwas Gutes für die Kinder tun und der Schule helfen», sagt er. Sodass diese ihre Arbeit noch lange weiter machen könne.

Wer sich das Werk ansehen und verdeckt Gebote abgeben will, hat dazu in der zweitägigen Ausstellung Gelegenheit. Für die Schluss-Versteigerung am 25. November sind alle Kunstinteressierten eingeladen. Diese wird durch Antoine Schuler vom Auktionshaus Schuler in Zürich durchgeführt. Das Mindestgebot der rund 50 Werke liegt zwischen 150 bis 500 CHF.

Der zukünftige Besitzer des poetischen Bäumchens von Paul Gugelmann muss jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen. Das Mindestgebot liegt bei 4000 Franken. (AZ)

Mehr Informationen auf: www.steinerschule-aargau.ch