Boniswil
Kreiselsperre Richtung Leutwil dauert länger

Wer von der Seetalstrasse in Boniswil Richtung Leutwil abzweigen will, muss sich zwei weitere Wochen in Geduld üben respektive die grossräumige Umleitung benützen.

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Die Teilsperre des Boniswiler Kreisels dauert zwei Wochen länger.

Die Teilsperre des Boniswiler Kreisels dauert zwei Wochen länger.

Pascal Meier

Weil ein Teil der Kanalisationssanierung unter der zentralen Kreuzung in konventioneller, offener Bauweise erfolgen musste, bleibt der Westast des künftigen Kreisels nicht nur bis nächsten Montag, sondern bis zum Montag, 28. September, um 9 Uhr gesperrt.

Während die bisherigen Sanierungsarbeiten an und unter der Seetalstrasse plangemäss durchgeführt werden konnten, ergab sich bei der zu ersetzenden Kanalisationsleitung im Bereich des Kreisels ein Problem. Gemäss Projektleiter Urs Pfründer von der Abteilung Tiefbau des kantonalen Departements Bau, Verkehr und Umwelt verzichtete man wegen der Bodenbeschaffenheit auf das ursprünglich vorgesehene «grabenlose Verfahren».

Die Bohrung des gut 50 Zentimeter grossen Loches für die neue Abwasserleitung barg wegen grossen Steinen zu viele Gefahren. «Wir wollten jegliches Risiko ausschliessen und wechselten deshalb zum konventionellen Grabenbau», so Pfründer. Diese Bauweise ist laut dem Fachmann «sicher nicht teurer», dafür zeitaufwendiger.

Ziemlich genau zwei Wochen beträgt der eingehandelte Zeitverlust. Inzwischen ist die Kanalisation verlegt. In den nächsten Tagen wird hier der Dorfbach neu eingedolt und die Fundation für den restlichen Betonkreisel erstellt. Vom 22. bis 24. September sind die Betonierarbeiten vorgesehen. Anschliessend folgt die Aushärtung, ehe der Ast nach Leutwil geöffnet werden kann. (tf)