Beinwil am See

Klare Worte zum Start der Beinwiler Gewerbeausstellung

In Beinwil am See ist die dreitägige Gewerbeausstellung eröffnet worden. Gemeindeammann Peter Lenzin legte in seiner Ansprache ein klares Bekenntnis zum lokalen Gewerbe ab: «Wir wollen dieses stärken und deshalb unser Standortmarketing ausbauen.»

Stereoanlagen, Computer, Reisen, Autos, Gartenbau, Malerarbeiten: In Beinwil am See gibt es vieles, was das Herz begehrt. Über 100 Firmen zählt die Seetaler Gemeinde. Das Gewerbe am südlichen Zipfel des Hallwilersees scheint zu florieren.

Und doch: Bis zum Anmeldeschluss der diesjährigen Gewerbeausstellung hatten sich weniger Firmen angemeldet als erwartet. Das Organisationskomitee um Reto Grütter musste deshalb nachhaken. Mit Erfolg: Am Freitagnachmittag konnten Mitarbeiter von 50 lokalen und regionale Firmen auf die Eröffnung der «Böjuer Gwärbi» anstossen. Damit ist die Gewerbeausstellung 2014 nochmals grösser als jene vor fünf Jahren.

Eröffnung Gewerbeausstellung Beinwil am See

Musikalische Eröffnung der Gewerbeausstellung

In seiner Eröffnungsansprache rief OK-Präsident Reto Grütter die Gewerbetreibenden dazu auf, weiterhin eng zusammenzuarbeiten. «Es ist wichtig, einander zu unterstützen, etwa bei Neunanschaffungen.» Wenn man nicht allein auf den Preis, sondern auch auf persönliche Kontakte schaue, sei dies im Interesse des ganzen Gewerbes. Grütter: «Stehen wir also zusammen, damit wir alle in vier Jahren auf die nächste Gewerbeausstellung anstossen können.»

Gemeindeammann Peter Lenzin unterstrich in seiner Ansprache den grossen Stellenwert des einheimischen Gewerbes. «Böju», früher ein Dorf mit grosser Industrie, werde heute vor allem als Wohngemeinde wahrgenommen. Dieser Eindruck jedoch täusche: «Rund 100 Firmen schaffen wichtige Arbeits- und Ausbildungsplätze in unserem Dorf», sagte Lenzin. Der Gemeinderat wolle deshalb das Gewerbe stärker unterstützen. «Wir möchten unser Standortmarketing ausbauen.»

5000 bis 7000 Besucher erwartet

Die Gewerbeausstellung bei der Schulanlage Steineggli ist heute Freitag von 16 bis 22 Uhr geöffnet sowie am Samstag von 10 bis 22 Uhr und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Insgesamt werden 5000 bis 7000 Besucher erwartet.

Nebst dem Verkauf von Produkten und der Beziehungspflege steht die Geselligkeit im Zentrum: Die Festwirtschaft wird wieder von der Schneesportschule geführt und die Kaffeestube vom Frauenchor. Die Kinder können sich auf dem Karussell oder in der Spielecke verweilen. Als Gastregion präsentiert sich die Tessiner Gemeinde Centovalli.

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