Meisterschwanden
Kindertagesstätte ist umgezogen

Am Samstag feierte die Kita Meisterschwanden mit einem Tag der offenen Tür den Umzug in neue Räumlichkeiten.

Sonja Furter
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Sonja Furter

Auf 300 m ausgebauter Gewerbefläche Platz ist ein umfassendes Betreuungsangebot für Kinder im Alter von drei Monaten bis zwölf Jahren, die die Kita Meisterschwanden besuchen, entstanden. Eine moderne Küche, Gruppen- und Ruhezimmer für die älteren Kinder und ein Zimmer für die Babygruppe, sowie eine Wickel-Ecke, Kinder-WC, Garderobe und Materialraum wurden eingerichtet. Ab Sommer 2016 ist zusätzlich ein Hort mit schulergänzender Betreuung und Hausaufgabenhilfe geplant.

Fünf Kellen Lachen, drei Esslöffel Liebe, ein Bund Vertrauen, eine Prise Leidenschaft und ein Esslöffel Motivation. So lautet das Rezept für den Kita-Tee. Den gab es natürlich auch am Tag der offenen Türe zu trinken. Während die Kinder die verschiedenen Räume erkundeten, Büechli anschauten oder mit dem Töggeli-Kasten spielen, konnten die Eltern ihre Fragen loswerden. «Wir haben zwar keinen Garten mehr direkt beim Haus, aber verschiedene Möglichkeiten und Spielplätze rund ums Areal, die es uns erlauben, regelmässig mit den Kindern draussen zu sein», gab Nicole von Moos, die Präsidentin vom Verein Kita Seetal, auf eine der Besucherfragen Antwort.

Investoren für die Kita

Die neuen Räumlichkeiten bieten Platz für die Betreuung von insgesamt 34 Kindern. Aktuell werden 24 Plätze angeboten, die teilweise noch frei sind. Mit dem Hort ab Sommer 16 kommen dann noch einmal 10 Plätze dazu. Der alte Standort der Kita am Fabrikgässli «war zwar schön, aber die Räume waren zu eng und wir hatten viele Kinder auf der Warteliste», sagte Sandra Schärer, Leiterin der Kita. So dachte man an eine Expansion.

«Wir wollten gerne im neu gebauten Dorfzentrum eine Kita einrichten, aber finanziell war das unmöglich. Am alten Ort hatten wir mit den Einnahmen jeweils gerade die laufenden Kosten gedeckt», erklärte Nicole von Moos. Die Priora AG, welche das Dorfzentrum realisiert hatte, kam der Kita entgegen. Die Kosten von 300 000 Franken für den Ausbau wurden von Familie Fäh aus Allschwil übernommen. Die Hälfte des Betrags muss während eines Zeitraums von zehn Jahren über die Miete zurückbezahlt werden.

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