Beinwil am See

Kindergärtler machen den Spatenstich für neuen Doppelkindergarten

Sie freuen sich auf den neuen Kindergarten in Böju: Schulleiter Rolf Liechti, Gemeinderätin Jacqueline Widmer, Gemeindeammann Peter Lenzin und Bauleiter Konstantin Weiss sowie die Kindergärtler mit den Lehrpersonen (von links nach rechts).

Sie freuen sich auf den neuen Kindergarten in Böju: Schulleiter Rolf Liechti, Gemeinderätin Jacqueline Widmer, Gemeindeammann Peter Lenzin und Bauleiter Konstantin Weiss sowie die Kindergärtler mit den Lehrpersonen (von links nach rechts).

Ein neuer Standort statt zweier alter: Nächstes Jahr soll der neue Doppelkindergarten bei der Musikvilla in Beinwil am See bezugsbereit sein. Die Bauarbeiten haben begonnen.

Beim offiziellen Spatenstich für den neuen Doppelkindergarten in Beinwil am See kamen nicht nur Vertreter der Gemeinde, Schule und der Presse. Auch die Kindergärtler aus Beinwil am See marschierten dafür, ausgestattet mit Helmen und Spaten, durchs Dorf zu ihrem zukünftigen Doppelkindergarten.

Vergangene Woche haben die Bauarbeiten für den Kindergarten begonnen, Anfang nächstes Jahr sollen sie spätestens beendet sein. «Diejenigen von euch, die jetzt in den kleinen Kindergarten gehen, werden also noch hierher wechseln», sagte die zuständige Gemeinderätin Jacqueline Widmer den anwesenden Kindern. Zur Zeit ist der Unterricht noch aufgeteilt und findet an zwei verschiedenen Kindergartenstandorten statt: im Steineggli und in der Vorstadt.

Kosten von insgesamt 2,68 Millionen Franken

Für das Projekt des neuen Doppelkindergartens wurde an der Sommergmeind 2018 ein Kredit von 2,23 Millionen Franken bewilligt. An der Gemeindeversammlung im letzten November kam ein Zusatzkredit von 450'000 Franken hinzu.

Die Musikvilla wird für das Projekt nicht abgerissen, sondern erweitert. Umgesetzt wird das Bauvorhaben vom Zürcher Architekturbüro Šik. Die Gemeinde hatte den Wettbewerbteilnehmenden offen gelassen, die Villa abzureissen, umzugestalten oder zu erweitern. Das Gewinnerprojekt war das Einzige, dass sich für die dritte Variante entschied und einen Anbau plante.

Die Musikvilla wurde zuvor für den Musikunterricht genutzt, sie sei jedoch nicht annähernd voll ausgelastet gewesen, wie Gemeindeammann Peter Lenzin sagt. Die Musikschule wird auch zukünftig dort Platz finden, und zwar im Dachgeschoss. «Ein Kindergarten wird im Erdgeschoss sein, der zweite im Obergeschoss», sagt Jacquline Widmer. «Die Räumlichkeiten der Musikschule können durch einen separaten Eingang betreten werden, damit man nicht durch den Kindergarten muss», so Jacquline Widmer.

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