Lenzburg
Kinder konnten einmal sein wie Dagobert Duck

Am Sonntag fand im Stapferhaus eine spezielle Kinder-Führung durch die Ausstellung «Geld – jenseits von Gut und Böse» statt.

Sonja Furter
Drucken
Teilen
Bildergalerie 1
7 Bilder
Nils Eichenberger stellt eine Frage zum Thema Geld.
Lena Rohr probiert aus, ob sich eine Note reissen lässt.
Lena Rohr badet im Geld.
Einmal wie Dagobert Duck im Geld baden.
Ein eigenes Portemonnaie basteln.
Die Ausstellung bietet viele Möglichkeiten, sich mit dem Thema Geld zu beschäftigen.

Bildergalerie 1

Warum heisst Geld auch Kohle oder Knete? Woher kommt es? Kann man es selber machen? In der Führung fanden die Kinder die Antworten auf diese Fragen, während ihre Eltern an der öffentlichen Einführung in die Ausstellung teilnahmen.

Einlass ins Münzen-Meer bekam nur, wer barfuss war. Und der durfte sich fühlen wie Dagobert Duck: Im Geld baden, Münzen in die Luft schmeissen, sich die Taschen mit Geld füllen, Münzen durch die Finger rieseln lassen, dem Klang von fallenden Fünfräpplern lauschen. Kalt sei das viele Geld, meinte ein Knabe etwas erstaunt und warf noch einmal eine Hand voll in die Luft.

Was man denn mit Geld alles machen könne, wollte Ausstellungsvermittlerin Lea Cortesi von den Kindern wissen. Etwas kaufen, tauschen oder Schulden abzahlen, zählten die Kinder auf.

In der rund eineinhalbstündigen Führung durften die Kinder Geld aus Knete herstellen, im Geld baden, eine Geschichte hören, Fragen stellen ein oder eigenes Portemonnaie basteln. Auf diese Weise kamen sie auf sinnliche und spielerische Weise mit dem Thema Geld in Berührung.

Das Baden im Münzenmeer, so der Tenor der Kinder, sei das Highlight der Führung gewesen. Lia Bossert, 7, aus Wolenschwil, hatte sich sogar von den anderen Kindern in einem Haufen aus Geld eingraben lassen. «Die vielen Münzen waren kalt und schwer!», sagt sie. Ihr Taschengeld spart sie meistens, oder sie gibt es im Volg aus. «Dort hat es coole Sachen, zum Beispiel Kaugummis».

Nils Eichenberger, 11, aus Lenzburg findet: «Geld ist wie ein Nutzstoff. Ohne geht heutzutage gar nichts mehr.» Sein Taschengeld spart er für Spielsachen, Legos oder CDs.

Auch Lena Rohr, 8, aus Aarau spart ihr Taschengeld, «damit ich mir etwas kaufen kann, das ich cool finde und mir ganz fest wünsche.»

Aktuelle Nachrichten