Besinnlich und rockig. So präsentierte sich das Adventskonzert der Schule Seengen. Gospel und Weihnachtslieder wechselten sich ab. Die Liebe wurde besungen, es wurde von der Sklaverei erzählt und das Kommen des Königs angekündigt.

120 Schülern und Schülerinnen der Oberstufe Seengen machten am Projekt freiwillig mit, sangen und spielten in einem gemeinsam Adventskonzert mit dem Lehrerchor in der Kirche.

Aus dem Adventskonzert der Schule Seengen.

Aus dem Adventskonzert der Schule Seengen.

Freiwillig und verbindend

«Fast die Hälfte unserer Oberstufenschüler machte beim Konzert mit. Und das in einer Zeit, in der man von der «Null-Bock-Generation» spricht», zeigte sich Schulleiter Urs Bögli in seiner Ansprache beeindruckt. Doch seiner Meinung nach stimme das mit dem null Bock eben nicht, führte er aus. Wenn man Begeisterung vorlebe, wirke das ansteckend und die Jugendlichen hätten Freude, zu zeigen, was sie können. Als motivierende Vorbilder nannte er die beiden Musiklehrer Albin Stöckli und Francesco Bettamin, die für die musikalische Begleitung am Konzert sorgten. Den Jugendlichen waren der Stolz und die Freude anzusehen, wenn sie mit vollem Stimm- und Körpereinsatz die Stücke vortrugen. «Turn around the world»: Die jungen Menschen mit ihrer Bühnenpräsenz liessen keine Zweifel offen, dass auch sie im Leben noch einiges bewegen wollen.

Kompliment an den Lehrer

Die Zuhörer hatten sie an diesem Abend auf jeden Fall mit ihrem Gesang begeistert und tief berührt. Nach dem Konzert erklärten einige Schülerinnen ihre Motivation, am Projekt mitzumachen mit einfachen Worten: «Wir singen gern und mögen unseren Lehrer Herr Stöckli.»

Auf die Frage, welches denn ihr Lieblingslied sei, mussten die Sängerinnen nicht lange überlegen: «When we were young». Darauf angesprochen, dass sie ja selber noch nicht alt seien, meinten sie «Das ist egal. Uns gefällt einfach der Rhythmus vom Stück.» Einig waren sich die Sängerinnen auch in diesen Fragen: Nein, die Schule hat unter dem Projekt nicht gelitten und ja, bei einer Aufführung im nächsten Jahr würden sie gerne wieder mitmachen.