Lenzburg

Kanton und Stadt verhandeln über altes Zeughaus in Lenzburg

Lenzburg ist mit dem Zeughaus-Areal im Rennen um einen Mittelschulstandort.

Lenzburg ist mit dem Zeughaus-Areal im Rennen um einen Mittelschulstandort.

An der Gmeind in Lenzburg wurde ein Blick auf den Jahresabschluss 2019 geworfen. Auch das Zeughaus-Areal ist beim Kanton und der Stadt Thema.

An der coronabedingt verschobenen Sommergmeind der Ortsbürgergemeinde Lenzburg ging es am Montagabend hauptsächlich um den Jahres­abschluss 2019. Mit einem Überschuss von 26'551 Franken schloss die Rechnung zwar um einiges besser ab als die budgetierten 2000 Franken. Gegenüber dem Jahr 2018 (Überschuss 763'970 Franken) ist das Gesamtergebnis jedoch buchstäblich eingebrochen. Das ist vor allem auf den Minderertrag aus dem Kiesabbau zurückzuführen. Dieser ist zusammen mit den Liegenschaften die wichtigste Ertragsquelle der Ortsbürger. In den vergangenen Jahren war zu viel Kies ausgebeutet worden. Jetzt begnügt man sich mit den im Richtplan festgelegten 50'000 Kubikmetern. Ende 2019 betrug das Eigenkapital der Ortsbürger 50,4 Mio. Franken.

Nutzwertanalyse über altes Zeughaus

Lenzburg ist mit dem Zeughaus-Areal im Rennen um einen Mittelschulstandort. Kanton und Stadt hätten kürzlich Verhandlungen über einen Landkauf aufgenommen, informierte Stadtammann Daniel Mosimann die Ortsbürger. Das Areal befindet sich in ihrem Besitz. Haben diese Gespräche ­Signalwirkung bezüglich des Standortsentscheids? Mosimann winkte ab. «Gemäss Aussagen des Kantons werden mit den möglichen Standortgemeinden respektive mit allen Grundstückbesitzern Verhandlungen geführt. Die zur Verfügung stehenden Grundstücke werden einer Nutzwertanalyse unterzogen, wobei der Landpreis ein Kriterium ist.» Der Standortentscheid soll gegen Ende Jahr fallen.

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