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Kantischülerin Livia Becher aus Seon: «Ich werde vielleicht Medizin studieren»

Livia Becher (18), Schülerin, Seon.

Livia Becher (18), Schülerin, Seon.

Die Kantischülerin Livia Becher spricht mit der «Aargauer Zeitung» über ihre Skiferien und ihr Austauschjahr in den USA.

«Ich bin auf dem Weg nach Hause. Ich lebe mit meiner Mutter und meinem Bruder in Seon. Mein Bruder ist aber gerade in England im Austausch. Mein Vater lebt in Aarau. Ich geniesse die letzten Ferientage. Ich war mit meinem Freund, meiner Mutter und meiner Tante in den Skiferien in Nauders. Das ist ein schöner Skiort in Österreich. Meine Familie geht schon seit zehn Jahren dorthin.

Ich besuche die Neue Kantonsschule in Aarau; Bio-Chemie ist mein Schwerpunktfach. Ich könnte mir vorstellen nach der Matura Medizin zu studieren. Ich pendle jeden Tag rund 30 Minuten von Tür zu Tür – mit Umsteigen in Lenzburg. Im Zug mache ich oft noch was für die Schule oder höre Musik. 2017/2018 war ich im Austausch. Ich lebte bei einer Gastfamilie in Wamego. Das ist ein Städtchen rund zwei Stunden ausserhalb von Kansas City in den USA. Meine Gastfamilie war ein älteres Ehepaar. Ihre Kinder sind schon älter und haben ihre eigenen Familien.

Ich besuchte eine kleine High-School. Obwohl das High-School-Leben in den Filmen oft etwas überzeichnet wird, gibt es diesen ‹School-Spirit› wirklich; also dieses Zusammengehörigkeitsgefühl an der Schule, insbesondere wenn es um Sport geht. American Football und Cheerleaders sind ein wichtiger Teil des High-School-Lebens. Den Super Bowl habe ich mir jetzt natürlich geschaut. Ich habe die ‹LA Rams› unterstützt, weil die ‹Boston Patriots› die ‹Kansas City Chiefs› rausgehauen haben. Ich spiele Volleyball und in Wamego war ich dann im Volleyball- und im Basketball-Team. Im Frühling bin ich dem Leichtathletik-Team beigetreten.

Ich war auch am ‹Prom›, also am Schulball. Ich habe mir dafür ein schönes Kleid gekauft und ein Begleiter ging mit mir an den Anlass. Meine schönsten Erinnerungen an die USA sind die typischen High-School-Anlässe wie Prom, Graduation und die Ausflüge in verschiedene Staaten. Insgesamt war es ein wunderbares und unvergessliches Jahr. Ich habe jetzt noch viel Kontakt zu meinen Freunden und Gasteltern und möchte sie diesen Frühling besuchen.»

Autor

Kim Barbara Wyttenbach

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