Brunegg

«Jedes Fundament ist gut, wenn das Gebäude sich bewährt» – Brunex Türen

Banddurchschnitt statt Spatenstich bei Brunex: (von links) Geschäftsführer Martin Schmid, VR-Präsident Kurt Streiff, Brunegger Vizeammann Roland Christen und Geschäftsführer Martin Eisele, im Vordergrund seine Tochter Emma.

Banddurchschnitt statt Spatenstich bei Brunex: (von links) Geschäftsführer Martin Schmid, VR-Präsident Kurt Streiff, Brunegger Vizeammann Roland Christen und Geschäftsführer Martin Eisele, im Vordergrund seine Tochter Emma.

Zum 60-Jahr-Jubiläum startet die Türenfabrik Brunegg AG ein Um- und Ausbauprogramm, das sich über drei Jahre erstrecken wird. Anstoss für die Gesamtinvestition von 30 bis 40 Mio. Franken war ein seit mehreren Jahren laufender Optimierungsprozess

Erster Schritt im drei Etappen umfassenden Ausbauprogramm war der Spatenstich für eine neue Fertigungshalle mit einer Nutzfläche von 5970 Quadratmetern und eine Energiezentrale.

Wobei Spatenstich nicht der richtige Ausdruck ist, denn bereits ist der Aushub für den Neubau hinter dem bestehenden Fabrikgebäude in vollem Gang. Der offizielle Baubeginn wurde deshalb mit einem Banddurchschnitt begangen.

Anstoss für die Gesamtinvestition von 30 bis 40 Mio. Franken war ein seit mehreren Jahren laufender Optimierungsprozess, der nun eine Anpassung der Infrastruktur nötig macht. So sollen ergonomische und emissionsfreie Arbeitsplätze geschaffen und die Qualität weiter gesteigert werden.

Die neue Energiezentrale wird ausserdem die Energieeffizienz der gesamten Fertigung steigern.

Banddurchschnitt statt Spatenstich bei Brunex: (von links) Geschäftsführer Martin Schmid, VR-Präsident Kurt Streiff, Brunegger Vizeammann Roland Christen und Geschäftsführer Martin Eisele, im Vordergrund seine Tochter Emma.

Banddurchschnitt statt Spatenstich bei Brunex: (von links) Geschäftsführer Martin Schmid, VR-Präsident Kurt Streiff, Brunegger Vizeammann Roland Christen und Geschäftsführer Martin Eisele, im Vordergrund seine Tochter Emma.

Auf Grenzgänger angewiesen

Unter den Gästen weilte unter anderen Anneliese Alig Anderhalden, Leiterin der Standortförderung im Departement Volkswirtschaft und Inneres. Sie überbrachte Grüsse von Regierungsrat Urs Hofmann und fand anerkennende Worte für die Firmenleitung. «Diese Investition ist ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Aargau», lobte sie.

«Wir wollen unsere Stellung auf dem Markt sichern und wenn möglich ausbauen», umschrieb Verwaltungsratspräsident Kurt Streiff die Ziele des Ausbaus, von dem ein Wettbewerbsvorteil erwartet wird. «Wir sind auf Grenzgänger angewiesen», sprach er die Abstimmung vom 9. Februar an, und wies darauf hin, dass fast die Hälfte der Belegschaft bei Brunex Grenzgänger seien.

«Während andere mit 60 Jahren an die Pensionierung denken, wagt Brunex in diesem Alter nochmals einen gewichtigen Schritt», wandte sich Bruneggs Vizeammann Roland Christen an die Gäste. Eine von der Gemeinde spendiert Bank soll Gelegenheit zum gelegentlichen Ausruhen bieten.

Als Gratwanderung bezeichnete Architekt Arnold Winzer die Tatsache, dass beim Neubau sowohl die Anliegen der Quartierbewohner als auch die betriebswirtschaftlichen Vorgaben der Firma zu berücksichtigen sind. So wird unter anderem ein Grenzabstand von 40 Metern eingehalten, sodass die Wohnhäuser auch im Winter nicht beschattet werden.}

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