Othmarsingen

Jakob-Kreisel: Nach Ostern ist mit gelegentlichen Rückstaus zu rechnen

Bisher konnte noch ausserhalb der Fahrbahnen gearbeitet werden, nach Ostern ist aber mit gelegentlichen Rückstaus zu rechnen.

Bisher konnte noch ausserhalb der Fahrbahnen gearbeitet werden, nach Ostern ist aber mit gelegentlichen Rückstaus zu rechnen.

Im Januar ist mit dem Bau des 3,3 Mio. Franken teuren Ausbau des Jakob-Knotens in Othmarsingen begonnen worden. Bisher wurden der Verkehrsfluss noch kaum tangiert. Demnächst müssen aber Lichtsignale aufgestellt werden.

Gebaut wird am Jakob-Kreisel zwischen Othmarsingen und Mägenwil seit Januar. Bisher lief der Verkehr auf der östlichen Bünztalachse vom und zum Autobahnanschluss aber noch weitgehend flüssig.

Das wird sich nach Ostern ändern: «Wir realisieren den Betonkreisel in drei Etappen. Bisher konnten wir noch weitgehend ausserhalb der Fahrbahnen arbeiten und deshalb gab es auch kaum Behinderungen», erklärt Projektleiter Andreas Stockinger, von der Abteilung Tiefbau im Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU).

Demnächst folge nun jedoch der unvermeidliche «Angriff» der Baumaschinen auf die Strassenflächen: «Wir sind vorbereitet und versuchen, die Behinderungen auf ein Minimum zu begrenzen. Ganz ohne Staus vor den Lichtsignalanlagen wird es allerdings kaum gehen», sagt Stockinger.

Verkehrsdienst im Einsatz

Um den Verkehrsfluss über den mit gegen 17'000 Fahrzeugen täglich stark frequentierten Knoten trotz Baustelle zu gewährleisten, werden die Ampeln bedient: «Wir setzen einen Verkehrsdienst ein, damit wir auf die jeweiligen Verkehrsströme reagieren und den Verkehrsfluss optimieren können», erklärt Stockinger.

Das Projekt für die Realisierung des Jakob Kreisels ist im November 2010 von der Gemeindeversammlung Othmarsingen bewilligt worden. Damit soll der vor 30 Jahren ausgebaute T-Knoten endlich entschärft werden. Die Situation hatte sich in der Vergangenheit mit zunehmendem Verkehr zugespitzt.

Vor allem das Einbiegen vom Dorf Othmarsingen her war in den Hauptverkehrszeiten schwieriger und vor allem riskanter geworden.

Der neue Betonkreisel wird als schiefe Ebene mit einem Aussendurchmesser von 32 Metern ausgelegt. Das Zentrum der Mittelinsel soll jedoch um einen halben Meter nach Osten verschoben werden. Das erlaubt eine Separierung der Verkehrsströme von Mägenwil her in Richtung Lenzburg und Dottikon.

Reduzierter Beitragssatz

Für das Projekt sind, inklusive Beleuchtung und Sanierung von Werkleitungen, Baukosten von 3,27 Mio. Franken veranschlagt. Den Löwenanteil dieser Kosten übernimmt mit 2,18 Mio. Franken der Kanton.

Othmarsingen profitiert von einem tieferen Beitragssatz von 32 % (statt 40 %) und bezahlt «nur» 1,05 Mio. Franken. Diese Reduktion wurde vom Regierungsrat aufgrund der hohen Belastung des Knotens durch den überregionalen Verkehr zum Autobahnanschluss gewährt.

Wenn auf der Baustelle alles rund läuft, soll der Jakob Kreisel Ende Jahr fertiggestellt sein. Peter Beyeler wird ihn somit nicht mehr einweihen.

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