Der Gemeinderat nahm an seiner letzten Sitzung den Rechnungsabschluss fürs Jahr 2014, der erstmals nach dem neuen Rechnungsmodell HRM2 dargestellt ist, zur Kenntnis. Die Erfolgsrechnung weist für die Einwohnergemeinde ohne Betriebe mit 700 000 Franken gegenüber dem Budget ein um 360 000 Franken besseres Gesamtergebnis aus.

Darin ist eine Entnahme aus der Aufwertungsreserve von 308 000 (Budget: 338 000) Franken enthalten, die der Differenz der Abschreibungen zwischen altem und neuem Rechnungsmodell entspricht. Die Investitionen der letzten 20 Jahre mussten aufgewertet und neu nach der unterschiedlichen Nutzungsdauer der Objekte abge-schrieben werden.

Zusätzlich mussten die Liegenschaften neu bewertet werden. Das Eigenkapital inklusive der Betriebe wird per 31. Dezember 2014 nun für Meisterschwanden mit 47,5 Millionen Franken ausgewiesen. In der Eingangsbilanz steht nach altem Modell ein Wert von 16,5 Mio. gegenüber.

Beim Wasserwerk ist das Ergebnis 64 000 Franken besser als budgetiert. Der Ertragsüberschuss beläuft sich auf 170 000 Franken. Das Nettovermögen gegenüber der Einwohnergemeinde betrug Ende 2014 1,8 Mio.

Höhere Abschreibungen bei ARA

Die Rechnung der Abwasserbeseitigung weist ein gegenüber dem Budget um 52 000 Franken schlechteres Ergebnis aus. Der Ertragsüberschuss macht 259 000 Franken aus. Hauptgrund für das schlechtere Resultat sind die höheren Abschreibungen aufgrund der von 50 auf 25 Jahre gesenkten Nutzungsdauer für die ARA Hallwilersee. Das Nettovermögen gegenüber der Einwohnergemeinde beträgt neu 265 000 Franken.

Im Bereich Abfallwirtschaft präsentiert sich das Ergebnis um 30 000 Franken besser als budgetiert. Es wird ein Ertragsüberschuss von 56 000 Franken ausgewiesen. Da die Entsorgungsstationen noch nicht fertiggestellt sind, fallen noch keine Abschreibungen an. Das Nettovermögen gegenüber der Einwohnergemeinde beträgt neu 378 000 Franken.

Bei der Ortsbürgergemeinde wurde der Aufwandüberschuss der Ortsbürgerverwaltung im Betrag von 14 000 Franken (Budget: Ertragsüberschuss von 2200 Franken) dem Eigenkapital entnommen. Die Verzinsung des Forstreservefonds von 2000 Franken wurde diesem wiederum gutgeschrieben. Der Bestand beträgt Ende 2014 147 000 Franken. (az)