Die Gemeindeversammlung von Staufen (anwesend waren 251 von 2235 Stimmberechtigten) stimmte am Mittwochabend, trotz drei Gegenanträgen, mit 133 zu 111 Stimmen einer Steuerfussreduktion von 86 auf 76 Prozent zu.

Einen noch spektakuläreren Steuersprung wird in diesem Herbst einzig die kleine Freiämter Gemeinde Geltwil machen: minus 12 auf 75 Prozent. Der entsprechende Entscheid soll am kommenden Dienstag gefällt werden. Geltwil schafft es damit auf das Aargauer Podest: hinter Oberwil-Lieli (57%) und Meisterschwanden (67%) und zusammen mit Unterlunkhofen (75%). Staufen liegt mit 76% neu kantonsweit auf Rang 4 – vor Seengen (77%).

Alle weiteren Geschäfte der Gemeindeversammlung waren weniger spektakulär: Der Souverän von Staufen genehmigte neben dem Budget 2019 das Reglement zur Umsetzung des Kinderbetreuungsgesetzes (KiBeG), eine Änderung des Musikschulregelments, zwei Kreditabrechnungen sowie zehn Einbürgerungen. Keines dieser Geschäfte gab ernsthaft zu Diskussionen Anlass. (kbw)