Katzen
Ist der mysteriöse Büsi-Spuk in Dürrenäsch nun zu Ende?

Die Suche nach den verschwundenen Katzen aus Dürrenäsch verlief bisher ergebnislos. Für die Schweizerische Tiermeldezentrale bewegen sich die Vermisstmeldungen jedoch im üblichen Rahmen.

Ruth Steiner
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«Gremlin» wird in der Region Lenzburg vermisst.

«Gremlin» wird in der Region Lenzburg vermisst.

Ruth Steiner

Die Suche nach «Kitty», «Kimbo» und «Merle», den verschwundenen Katzentigerli aus Dürrenäsch, verlief bisher ergebnislos. Die az berichtete darüber.

Sandra Lindenmann erklärt, dass auch ihr Büsi «Stromer» bis heute nicht wieder aufgetaucht ist. Trotzdem atmet sie etwas auf: «Es ist ruhiger geworden. Es werden keine weiteren Katzen vermisst.» Lindenmann ist zuversichtlich, dass das Verschwinden von Tieren in ihrer Umgebung nun ein Ende hat.

Zweitausend Tiere jeden Monat

Ist die Anzahl der in Dürrenäsch und in der Region vermissten Büsi tatsächlich ungewöhnlich hoch? Bei der Schweizerischen Tiermeldezentrale (STMZ) heisst es auf Anfrage, die gemeldeten Tierverluste bewegten sich im üblichen Rahmen: «Die STMZ bearbeitet pro Monat gegen 2000 Meldungen, 85 Prozent davon betreffen Katzen», sagt die stellvertretende Geschäftsführerin Judith Müller. Diese Zahl ist laut Müller im Sommer jeweils einiges höher als während der Wintermonate, in denen sich die Büsi weniger im Freien aufhalten.

Auf der Gemeindeverwaltung in Dürrenäsch wusste man nichts von den Vorkommnissen. Man habe von der Büsi-Geschichte aus den Medien erfahren, heisst es. Keine Auffälligkeiten festgestellt wurde in den Verkaufsläden, wo Kunden gratis Klein-Inserate aufgeben können: «Bei uns werden im Moment drei Büsi als vermisst gemeldet. Zwei wurden gefunden und nun die Besitzer gesucht», sagt Anna Vollenweider von der Migros Seon. In der Migros Lenzburg sucht jemand für Büsi ein neues Zuhause.

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