Überbauung
In Meisterschwanden entstehen 16 Wohnungen – die teuerste ging zuerst weg

In Meisterschwanden entstehen Eigentumswohnungen für 750'000 bis 1,65 Mio. Fr. Ihr Name klingt vielversprechend. Aktuell sind nur noch acht Wohnungen frei.

Cynthia Mira
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Teuerste Wohnung ging zuerst weg
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Die Fenster sind so angeordnet, dass sie kaum Einblick gewähren.
Die Deckenhöhe beträgt 2,6 statt der üblichen 2,4 Meter.

Teuerste Wohnung ging zuerst weg

Bilder: Alex Spichale

Am Broseweg in Meisterschwanden ist der Name Programm: Deseo heisst die neue Überbauung mit drei Häusern. Insgesamt 16 Eigentumswohnungen entstehen. Deseo heisst auf Spanisch «Wunsch». Die Käufer, die in diesem Sommer einziehen, erfüllen sich den Wunsch einer eigenen Wohnung. Die zwei teuersten Attika-Maisonettewohnungen für 1,65 Millionen Franken und die vier 3,5-Zimmer-Attika-Maisonettewohnungen gingen als erste weg, wie Immobilienmaklerin Jana Niedermann sagt. Sie ist für das weltweit agierende Maklerunternehmen Engel & Völkers in Aarau tätig und als Immobilienberaterin für das See- und das Wynental zuständig.

5,5 Zimmer Wohnung für 1,15 Millionen Franken

Nur noch acht Wohnungen sind aktuell frei. Die Eigentumswohnungen verteilen sich auf drei Etagen. Die grösste Seesicht werden jene Käufer haben, die sich für eine der Attika-Maisonettewohnungen oder eine 3,5- Zimmer-Wohnung im 1. OG entscheiden. Die günstigste Wohnung mit 3,5 Zimmern ist für 795'000 Franken zu haben. Appartements mit 5,5 Zimmern und einem Gartenanteil von bis zu 225 Quadratmeter kosten bis zu 1,15 Millionen Franken.

Im obersten Stockwerk wurde in den 5,5- Zimmer-Attikawohnungen so einiges etwas grosszügiger konzipiert. Das grosse Hauptschlafzimmer mit Bad en Suite und freistehender Badewanne hat direkten Zugang zum 27 Quadratmeter grossen Balkon. Auch die Treppe, die ins Obergeschoss und über ein geräumiges Wohnzimmer auf die Dachterrasse führt, ist breiter als gewöhnlich und verleiht dem Appartement schon jetzt auf der Baustelle einen Hauch von Luxus. Die Deckenhöhe liegt in allen Wohnungen bei 2,60 Meter anstatt bei den üblichen 2,40 Metern.

Keine Wand grenzt an die Nachbarwohnung

Die Privatsphäre ist trotz der grossen Fensterfronten bewahrt. Ein Sichtschutz wird mit Bepflanzungen ermöglicht. Zudem stehen die Häuser leicht abgeneigt zueinander. Speziell ist auch, dass keine Wand direkt an eine Nachbarwohnung grenzt. Eine Verbindung zu den Nachbarn gibt es somit nur von unten respektive von oben. Die Treppenhäuser in der Mitte der Häuser stehen frei, wobei in den Zwischenräumen jeweils ein Baum für Grün und Schatten sorgt. Die Dächer werden ebenfalls nach Vorschrift begrünt und der gemeinschaftliche Platz zwischen den Häusern wird mit einer Begegnungszone und einem Spielplatz versehen.

Natürliche Materialien besonders gefragt

Während der ersten Bauphase konnten Grundrisswünsche eingebracht werden. Das sei ein Vorteil, wenn man früh ab Plan kauft, so Niedermann. «Wir versuchen immer die Bedürfnisse zu berücksichtigen.» So wurde beispielsweise aus der grössten Wohnung, die eigentlich als 7,5- Zimmer-Wohnung angedacht war, eine Wohnung mit 5,5 Zimmern gebaut. Entscheidend sei der Grundriss. «Wenn einem der Grundriss gefällt, dann kann über den konkreten und individuellen Innenausbau gesprochen werden.» Die Küche könne bei jeder Wohnung bei Bedarf mit einer freistehenden Kochinsel ergänzt werden. Natürliche Materialien seien besonders gefragt.

Eine Garage mit 35 Plätzen verbindet die Häuser

Obwohl eine Waschmaschine und Tumbler in jeder Wohnung untergebracht sind, gibt es im Untergeschoss einen zusätzlichen Waschraum. Weiter ist ein Veloraum für jedes Haus vorhanden. Die Tiefgarage ist riesig und verbindet die drei Häuser unterirdisch miteinander. Mehrere Garagenplätze können pro Wohnung erworben werden. Zudem werden die Plätze auf Wunsch mit einem Elektroanschluss für Elektroautos versehen. Insgesamt gibt es 35 Einzelplätze und drei Abstellplätze für Motorfahrräder. Für Besucher stehen 3 gedeckte und 2 offene Parkplätze zur Verfügung.

Bisher verlaufe alles nach Plan

Weil Niedermann im Seetal lebt, kennt sie sich in der Region bestens aus. Das sei wichtig für die Arbeit als Immobilienmaklerin, sagt sie. Man müsse sich in der Umgebung auskennen und wissen, wo die Einkaufsmöglichkeiten seien und wo sich die Schulen befinden. Zudem möchte man wissen, wie weit ungefähr die Entfernungen sind und welche Freizeitmöglichkeiten sich bieten. Auch wegen dem tiefen Steuerfuss von 65% sei Meisterschwanden für viele ein attraktives Pflaster. Bisher verlaufe auf dem Bau alles nach Plan. Niedermann ist sich sicher, dass auch die letzten freien Wohnungen bis zur Fertigstellung weggehen.