Peter Fischer und seine Kollegen haben die Winterpause in ihrem Militärmuseum in Wildegg gut genützt. Zum Saisonbeginn am kommenden Samstag, 6. April, präsentieren sie in der knapp 3000 Quadratmeter grossen Ausstellung gleich mehrere «neue» Fahrzeuge.

Selbstverständlich sind auch diese älteren Jahrgangs und haben ihre Aktivzeit längst hinter sich. So der legendäre Panzerjäger G13, von dem die Schweizer Armee direkt nach dem 2. Weltkrieg 100 Fahrzeuge und zwei Jahre später noch einmal 50 Exemplare in Dienst gestellt hat. Eines davon steht jetzt in der Panzerhalle in Wildegg.

1500 Fahrzeuge in vier Etappen

Vor wenigen Tagen dort angekommen sind zudem drei Schützenpanzer M113 (Schüpa 63). Der Kauf dieser Fahrzeuge wurde 1963 beschlossen, in vier Tranchen wurden rund 1500 Fahrzeuge angeschafft. Sie wurden vielfältig eingesetzt.

So gab es den Kommandopanzer, den Feuerleitpanzer, den Sappeurpanzer oder den Minenräumpanzer. Bei den jüngsten Modellen in Wildegg handelt es sich um einen Minenwerfer, einen Kranzpanzer und einen Sappeurpanzer.

Neu in der Ausstellung zu sehen sind auch ein BMW-Motorrad, zwei ausgediente Militärtraktoren sowie als besondere Attraktion ein Brückenlegerpanzer.

Ab Samstag, 6. April ist das Militärmuseum Wildegg wieder jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr für Besucher geöffnet. Ausserhalb der Öffnungszeiten können auf Anfrage auch Führungen für Gruppen gebucht werden. Infos: www.militaermuseumwildegg.ch.