Umrandet vom Stern von Bethlehem kniet die schwangere Maria. Gefolgt von Joseph, den drei Königen und einem Hirten. Alle Elemente sind aus Holz. «Für eine einzelne Figur habe ich etwa acht Stunden gebraucht», erzählt Holzbildhauer Christoph Suter. Schon drei Mal schmückte er das Fenster seines Ateliers mit Schnitzereien. Auch dieses Jahr wurde er von der Gemeinde angefragt, ob er ein Adventsfenster verzieren wolle. «Ich dekoriere das Fenster nicht nur für ein schönes Dorfbild, sondern nutzte den Anlass auch immer gerade als Tag der offenen Tür», sagt Christoph Suter. Deshalb konnten die Gäste am Montagabend nicht nur das dritte Adventsfenster im Dorf bestaunen, sondern auch einen Einblick in Suters Arbeit als Holzbildhauer gewinnen.

Zu früh für das Kind in der Krippe

«Da ich mein Adventsfenster dieses Jahr am 3.Dezember enthülle, habe ich mich entschieden, eine schwangere Maria zu schnitzen. Heute liegt noch kein Kind in der Krippe», erklärt er lachend.

Nach der Enthüllung des dritten Adventsfensters lud er seine Gäste zu Glühwein und Lebkuchen ein, und man konnte in Ruhe weitere Arbeiten des Holzbildhauers bestaunen. Unter anderem auch die Dekoration vom letzten Jahr. Damals lag das Christkind aber schon in der Krippe.