«Das Supertalent»

«Ich bin immer noch baff»: Aargauer Lucas Fischer singt und turnt sich direkt ins Finale

Schweizer Ex-Kunstturner im Supertalent-Finale

Schweizer Ex-Kunstturner im Supertalent-Finale

Wegen Epilepsie musste der Aargauer Profiturner Lucas Fischer vorzeitig seine Karriere beenden. Jetzt ist er zurück im Rampenlicht.

Der ehemalige Aargauer Kunstturner Lucas Fischer ist zurück im Rampenlicht: In der deutschen Sendung «Das Supertalent» schaffte es der 26-Jährige mit seiner Darbietung als erster Schweizer direkt in das Finale.

«Ich bin immer noch total baff», sagt Lucas Fischer mit sichtlicher Freude in einer Videobotschaft. Am Samstagabend stand der 27-jährige Aargauer in der RTL-Sendung «Das Supertalent» auf der Bühne. Mit einer Kombination aus Barrenturnen und Singen konnte er die dreiköpfige Jury für sich gewinnen.

Juror Bruce Darnell brach nach seinem Auftritt in Tränen aus: «Deine Geschichte berührt mich sehr und was du auf der Bühne gemacht hast, ist unglaublich», so Darnell. Auch Dieter Bohlen und Nazan Eckes waren begeistert. Letztere würdigte Fischers Darbietung mit dem «Golden Buzzer», womit Fischer direkt ins Finale einzieht – als erster Schweizer in der Geschichte der RTL-Sendung. «Ich habe so Freude, dass ich als Aargauer die Schweiz vertreten darf», sagt Fischer in der Videobotschaft.

Auch zu Hause in Möriken herrscht Hochstimmung: «Es ist seine Welt. Man sieht und spürt es, wenn man ihm zuschaut», sagt Mutter Brigitte Fischer stolz gegenüber «Tele M1». Und Vater Peter bestätigt: «Er ist mit Herzblut dabei.» Beim Finale am 16. Dezember wollen sie ihren Sohn direkt vor Ort in Köln unterstützen.

Fischer trat vor gut zwei Jahren nach gesundheitlichen Problemen als Profisportler zurück und sorgt seither auf der Showbühne für Furore. Im Sommer stand er im Musical "Cats" auf der Bühne der Thunerseespiele.

"Tigerherz" — Buchpräsentation Lucas Fischer

"Tigerherz" — Buchpräsentation Lucas Fischer (April 2017)

Der ehemalige Aargauer Kunstturner stellte sein Buch "Tigerherz" vor. Darin verarbeitet er die Zeit als Spitzensportler und seine Erkrankung.

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