Hunzenschwil
Die Sanierung der Kantonsstrasse kommt in die nächste Phase: Einbahnabschnitt wird verkürzt

Seit Monaten ist Hunzenschwil nur einseitig befahrbar. Die kommende zweite Sanierungsphase sei die komplexeste, ist sich der Kanton sicher. Derweil sorgt ein aufgehängtes Werbebanner für Unmut.

Florian Wicki
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Die Sanierung der Kantonsstrasse in Hunzenschwil kommt in die zweite Phase – die dauert bis Juni 2022.

Die Sanierung der Kantonsstrasse in Hunzenschwil kommt in die zweite Phase – die dauert bis Juni 2022.

Florian Wicki

Am nächsten Montag, 8. November, erreichen die Sanierungsarbeiten der Kantonsstrasse 247 durch Hunzenschwil die nächste Phase.

Die hat es in sich, geht es nach dem in der Sanierung federführenden Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau, das folgendermassen informiert: «Mit dem Start in die Bauphase 2 beginnt der komplexeste Abschnitt.»

Die zweite Phase wurde in zwei Teilschritte aufgeteilt. So beginnt die Phase 2.1 am nächsten Montag und dauert bis voraussichtlich Anfang 2022. Die Phase startet laut Kanton mit dem Teilersatz der Kanalisationsleitung sowie mit den Strassenbauarbeiten auf der Hauptstrasse zwischen Bahnhof- und Rupperswilerstrasse.

Provisorische Ampel beim Möbel Märki

So ist die Kantonsstrasse ab Montag von Lenzburg her bis zum Hunzenschwiler Volg wieder zweispurig befahrbar. Vom Volg bis zur Rupperswilerstrasse (beim Gasthof Kastanienbaum) gilt ab dann das Einbahnregime. Genauso wie auf der Brücke über die A1, die nur von Hunzenschwil aus befahrbar ist: Der Durchgangsverkehr von Suhr nach Lenzburg wird weiterhin vom Kreisel Spittel via A1R (Autobahnzubringer, ehemalige T5) umgeleitet. Dafür hebt der Kanton die Vignettenpflicht ab Einfahrt Buchs bis Ausfahrt Aarau Ost auf, jedoch nur für diese Richtung und für diesen Bereich.

Ab nächstem Mittwoch wird ausserdem der Knoten Juraweg-/Stationsweg in Angriff genommen; den Verkehr regelt in dieser Zeit dort eine provisorische Ampel. Die Arbeiten beginnen am Juraweg: Die direkte Zufahrt ab/zur Hauptstrasse ist dann bis Ende November gesperrt, der Juraweg ist aber über Gewerbestrasse und Korbackerweg erreichbar. Danach wechseln die Arbeiten die Seite zum Stationsweg; diese Zufahrt wird bis Ende Jahr gesperrt, als Umweg soll die Bahnhofstrasse dienen.

Arbeiten an Unterführung erschweren die Sicht

Die neue Situation tangiert natürlich auch den öffentlichen Verkehr. Die beiden RBL-Buslinien 394 und 396 fahren ihren gewohnten Ringkurs durch die Gemeinde, jedoch in umgekehrter Richtung infolge des Einbahnregimes. Der Bus Richtung Rupperswil (394) fährt in dieser Zeit über die Bahnhofstrasse, da die Rupperswilerstrasse durch den Bau der neuen Kanalisation gesperrt werden muss.

Gleichzeitig wurden Ende Oktober auch die Sanierungsarbeiten an der Personenunterführung gestartet. Die sollen ebenfalls bis Ende Jahr grösstenteils abgeschlossen sein. Die Arbeiten sorgen bereits für Unmut. Beziehungsweise das im Bild ersichtliche blaue Transparent am Absperrgitter. Das steht am oberen Ende der Rampe und soll besonders in der Nacht den Kontrollblick nach rechts vor dem Abbiegen auf die Kantonsstrasse ungemein erschweren, heisst es aus der Bevölkerung.

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