Lenzburg
Helfer hatten Tücken des Windes im Griff

Die Eleganz der Pferde verbunden mit dem sportlichen Wettkampf begeisterte das Publikum auf der Schützenmatte.

Sibylle Haltiner
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Auch Reiter aus der Region, hier Erich Steiger aus Boniswil, nahmen die Startmöglichkeit in Lenzburg gerne an.

Auch Reiter aus der Region, hier Erich Steiger aus Boniswil, nahmen die Startmöglichkeit in Lenzburg gerne an.

Nachdem vor einer Woche in familiärer Atmosphäre die Dressurpferde auf der Lenzburger Schützenmatte ihre Künste gezeigt hatten, begeisterten von Donnerstag bis Sonntag die Springreiter das zahlreich erschienene Publikum. Vom Festzelt aus konnte dieses die Prüfungen bequem mitverfolgen, auf einer grossen Anzeigetafel erschien neben Zeit, Fehlerpunkten und Zwischenrang des aktuellen Paares auch immer die vorläufige Rangliste.

Die Anmut der Pferde erhielt durch den sportlichen Wettkampf um Zeit und Fehlerpunkte für die Zuschauer eine spannende Ergänzung.

Viel zu tun hatten die Helfer im Parcours. Sie mussten die Stangen, welche von den Pferdebeinen in den Sand spediert wurden, wieder in die Halterungen zurücklegen. Der Wind machte ihnen zusätzlich zu schaffen. Vor allem am Samstagabend fielen oft Hindernisteile herunter, ohne dass ein Pferd in der Nähe war, und die Parcourshelfer mussten die Sprünge schnell wieder instand stellen, damit der Wettkampf reibungslos weiterlaufen konnte. Die Kübelpflanzen, die der Verschönerung des Parcours dienten, gruben sie kurzerhand tiefer in den Sand ein, damit die Dekoration nicht mehr umgeweht wurde.

Ehrenamtliche im Einsatz

20 Prüfungen mit teilweise über 70 Startenden wurden ausgetragen, die Stangen lagen für ungeübte Reiterinnen und Reiter oder junge Pferde auf einer Höhe von 90 Zentimetern. Erfahrene Paare überwanden Hindernisse bis 135 Zentimeter Höhe.

OK-Präsident Bernhard Murri freute sich darüber, dass die Reiter das Angebot des Reitvereins Lenzburg so zahlreich angenommen hatten. Viele Prüfungen mussten doppelt durchgeführt werden und am Freitag und Samstag wurde bis in die Abendstunden hinein geritten.

Eine solch grosse Veranstaltung verlangte natürlich eine gut durchdachte Organisation. Bernhard Murri konnte auf ein eingespieltes Team zurückgreifen und lobte: «Es ist beeindruckend, welche professionelle Arbeit von ehrenamtlichen Helfern geleistet wird.»

Ranglisten auf www.rvl.ch oder www.ippica.ch.