Am Montag berichtete die AZ über Sabina Hirt, die das Znüni in ihrer wöchentlichen Waldspielgruppe ohne tierische Produkte, also vegan, zubereitet: So gibt es etwa frittierte Brennnesseln und mit Agavendicksaft gesüssten Tee.

Auf aargauerzeitung.ch schlug der Bericht hohe Wellen, ebenso bei «Watson» und «20 Minuten», die das Thema aufgenommen haben. Insgesamt sind so rund 200 Kommentare zusammengekommen: «Werden normale Fleischesser ausgegrenzt?», fragte etwa ein Leser.

«Kinder vegan zu ernähren finde ich sehr kritisch, weil das zu einem Vitamin-Mangel führen kann», bemerkt ein anderer. Darauf konterte ein Leser: «Es werden ja keine Fleischesser ausgesondert, sie müssen nur für wenige Stunden auf Fleisch verzichten, dafür lernen sie anderes kennen. Na und?».

Eine weitere Nutzerin meint: «Meine Kinder essen seit eh und je ein (fast) veganes Znüni mit Früchten und ‹Dar-Vida› und wir sind keine Veganer.» Einer wendet ein: «Birnel und Spinat hätten es auch getan.» Mit Humor genommen hat die ausgiebigen Diskussionen auch ein «Watson»-Leser, der fragt: «Und wann kommt die erste T-Bone-Steak Feldwaldundwiesenspielgruppe?» (MIK)