Lenzburg

Hans Huber hängt als Kunstfoto in «Ahnengalerie»

Stadtammann Hans Huber mit dem offiziellen Porträt und Fotograf Hannes Kirchhof im Rathaus; links das Ölbild von Adolf Hirt (Stadtammann von 1932 bis 1961). Fritz Thut

Stadtammann Hans Huber mit dem offiziellen Porträt und Fotograf Hannes Kirchhof im Rathaus; links das Ölbild von Adolf Hirt (Stadtammann von 1932 bis 1961). Fritz Thut

Überraschung bei der Enthüllung des Porträts des scheidenden Stadtammanns Hans Huber im Rathaus: Er liess sich nicht wie seine Vorgänger in Öl verewigen.

Alle Stadtammänner von Lenzburg seit dem Zweiten Weltkrieg sind im zweiten Stock des Rathauses mit einem Bild verewigt. Am Mittwoch wurde das Porträt des Ende Jahr aus dem Amt scheidenden Hans Huber in einer kleinen Zeremonie enthüllt.

Daniel Mosimann, Hubers Stellvertreter und Nachfolger, empfand «zwiespältige Gefühle», hier vom neuesten Werk in einer «Ahnengalerie» zu sprechen: «Für Hans Huber ist diese Bezeichnung viel zu früh.»

Der eben erst ins Pensionsalter gerutschte Huber brach denn auch mit einer Tradition: Er liess sich nicht in einem Ölgemälde festhalten, sondern mit einer Kunstfotografie des in Muhen lebenden Ex-Lenzburgers Hannes Kirchhof. Das im Hochsommer im Schloss Lenzburg aufgenommene und in mehreren Arbeitsgängen bearbeitete Porträt erntete bei der Präsentation viel Lob.

«In Öl hätte ich mich nicht wohlgefühlt», hielt Huber, vor dem die Enthüllungszeremonie bis zur letzten Minute geheim gehalten worden ist, fest.

«Hans Huber ist ein moderner Stadtammann, deshalb wählte er ein modernes Medium», erläuterte Künstler Kirchhof Details dieses ganz speziellen Auftrags. Die Integration in die bestehende Galerie sei eine «doppelte Herausforderung» gewesen. Als «stilvoll und edel» bezeichnete er das fertige Werk.

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