Lenzburg
«Hammerpark» wird keine Luxusanlage für Profis

Nach den Sommerferien beginnen die Bauarbeiten für den Freizeitpark. Es entsteht ein Magnet für Biker, Skater und Kletterer. Die Eröffnung ist auf den April 2013 geplant. Am Freitag wurde die Anlage im Detail vorgestellt.

Barbara Vogt
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Der Projektverantwortlichen mit Martin Steinmann, Vizepräsident des Trägervereins Hammerpark, Kurt Frischknecht, Projektverantwortlicher, Thomas Hofstetter, Vertreter der Gemeinde Niederlenz und Franziska Möhl, Präsidentin des Trägervereins, sowie Stadträtin aus Lenzburg (v.l.)Chris Iseli

Der Projektverantwortlichen mit Martin Steinmann, Vizepräsident des Trägervereins Hammerpark, Kurt Frischknecht, Projektverantwortlicher, Thomas Hofstetter, Vertreter der Gemeinde Niederlenz und Franziska Möhl, Präsidentin des Trägervereins, sowie Stadträtin aus Lenzburg (v.l.)Chris Iseli

Unablässig rollt der Verkehr über den Autobahnviadukt in Lenzburg. Auch unter der Brücke, neben der Kletterhalle Kraftreaktor, herrscht bald reger Verkehr: Hier entsteht die Freizeitanlage «Hammerpark» für junge Biker, Skater und Kletterer (www.hammerpark.ch).

Die Projektpartner Rotary Club Lenzburg, Mammut Sport Groups AG, Hypothekarbank Lenzburg, Stadt Lenzburg sowie Gemeinde Niederlenz zeichnen für das Projekt verantwortlich. Bereits nach den Sommerferien wollen sie den Bau des Vergnügungsparks in Angriff nehmen. Die Eröffnung ist auf den 6. April 2013 geplant. Die Anlage könne aber bereits früher genutzt werden, sofern sie betriebsbereit sei.

Am Freitagmorgen stellten die Beteiligten den «Hammerpark» erstmals im Detail vor. «Die Kronenbar Lenzburg für Jugendliche», sagte Projektleiter Kurt Frischknecht augenzwinkernd. Ein Teil des 5000 Quadratmeter grossen Geländes wird für die Klettersteine genutzt.

Weil das Gelände unter der Brücke abfallend ist, erscheint es den Projektpartner wie geschaffen für eine Bikestrecke. Sie wird mit Pisten, Pumps, Brücken angelegt. Die Skater vergnügen sich künftig gleich neben dem Bistro, das in einem alten Pavillon der Stadt Lenzburg eingerichtet wird. «Wir wollen keinen Luxuspark für Profis», betont Kurt Frischknecht. Vielmehr legen die Verantwortlichen Wert auf solide, langlebige Bauweisen, Sicherheit und lange Öffnungszeiten. Der «Hammerpark» soll nicht mit einem Zaun «verunstaltet», sondern 365 Tage zugänglich sein. Während den Öffnungszeiten gibts eine Parkaufsicht.

Spass, aber auch Arbeit

Wem steht der Freizeitpark offen? In erster Linie Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren. Doch seien auch Familien mit Kindern willkommen, so der Projektleiter. «Wir legen bewusst einfache Parcours und Trecks an.» An einem Workshop, bei dem man die Bedürfnisse der jungen Benutzer herausspüren wollte, haben die Verantwortlichen gestaunt, als auch Interessierte im Alter von 30 erschienen. Für sie könne die Boulderinganlage Einstieg für künftige Kletterpartien im Kraftreaktor sein.

Natürlich sollen die Jugendlichen im «Hammerpark» ihren Spass haben. Jedoch sei es wünschenswert, dass sie Verantwortung übernehmen. «Wir suchen Leute, die beim Aufbau und Betriebsunterhalt mithelfen», sagen die Betreiber. Arbeit gibts genügend. Besonders leise müssen die Besucher auch nicht sein: Die Freizeitanlage liegt im Industriequartier Hammermatte. Und den rauschenden Autobahnlärm werden sie kaum übertönen.

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