Mitte Juni haben am Dorfeingang von Rupperswil – Richtung Rohr und Auenstein – die Bauarbeiten für den neuen Kreisel Rotholz auf der Kantonsstrasse begonnen. Er soll die Sicherheit und den Verkehrsfluss an der Verzweigung Aarauerstrasse-Käterlistrasse-Auensteinerstrasse verbessern. Zudem wird die Auensteinerstrasse so verlegt, dass sie von der Aarebrücke her direkt zum Kreisel führt und nicht mehr – wie heute – in einem spitzen Winkel ausserorts in die Aarauerstrasse mündet. Letztere wird ausserdem saniert und die Werkleitungen werden erneuert.

Die Bauarbeiten kommen sehr gut voran. Das bestätigt Walter Bolliger, Projektleiter Tiefbau beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt. «Wir sind sehr gut im Zeitplan», sagt er. Das liege «am guten Wetter, der guten Bauleitung und der guten Baufirma». Derzeit sind die Werkleitungsarbeiten für die Gemeinde Rupperswil im Gange. Letzte Woche wurde die erste Hälfte des Kreisels fertig betoniert. Der Beton muss nun etwa drei Wochen trocknen, bevor daran weitergearbeitet werden kann (Fugen, Abschlusssteine etc.). Danach wird der Verkehr über die neue Kreisel-Hälfte geleitet und die andere Hälfte in Angriff genommen.

Winterpause ohne Ampel?

Der weitere Zeitplan hängt stark vom Wetter und vor allem von den Temperaturen ab. Idealerweise, so Bolliger, könne man den Kreisel vor Weihnachten so weit fertigstellen, dass er mit Kreisel-Fahr-Regime dem Verkehr übergeben werden kann. «Wir möchten über den Winter möglichst keinen Ampelbetrieb mehr», so der Projektleiter. Denn: Voraussichtlich wird ab Weihnachten bis etwa Ende Februar 2019 Baustellenpause sein – witterungsbedingt.
Sollte der Jahresbeginn jedoch ausserordentlich schön und warm werden, würde man diesen Plan allenfalls nochmals ändern. Bolliger schätzt, dass die Arbeiten ungefähr im Herbst 2019 abgeschlossen sind.

Für die Wahl des zukünftigen Kreiselschmucks ist übrigens die Gemeinde Rupperswil zuständig. Angedacht ist laut Walter Bolliger, dass sich der Kreisel gestalterisch an die beiden bestehenden Rupperswiler Kreisel (Richtung Wildegg und Richtung Hunzenschwil) anlehnt.